Klima

Kolumbien treffen sich vor der Reise

  • Hauptstadt: Bogotá
  • Amtssprache: Spanisch
  • Gesamtbevölkerung: 47.704.427 Personen
  • Zeitzone: COT (UTC-5)

Klima

Viele Klimas stehen zur Auswahl

Von heiß bis eiskalt bieten die Klimas von Kolumbien den Vorteil, über alle thermischen Ebenen zu verfügen. Das macht das Land zu einem Reiseziel mit einer landschaftlichen Vielfalt. Daher kann man dort kleine Strecken auf dem Landweg zurücklegen und innerhalb kurzer Zeit verschiedene Ökosysteme und Tiere sehen, was z.B. für Liebhaber der Vogelbeobachtung zu tollen Reiseerfahrungen führt.




Warm

Foto: ProColombia

Dank dem warmen Klima, das bis 1.000 m ü. NN in 80% des Landes vorherrschend ist, kommen Reisende in den Genuss von Unternehmungen wie die Beobachtung von Walen im Pazifik, rosafarbigen Delfinen im Amazonas und auch von Kolibris im Nationalpark Tayrona. Die Durchschnittstemperatur übersteigt 24 °C und ist typisch für Orte wie die Strände von San Andrés und Santa Marta, wo man tauchen kann. Dieses Klima kann man auch in den Ebenen des Orinoco genießen und es ist wesentlich für das Heranwachsen von Früchten wie Mango, Papaya und anderen in westlichen Teilen Antioquias.

Mild oder gemäßigt

Foto: ProColombia

Besucher von Reisezielen mit mildem oder gemäßigtem Klima, zwischen 1.000 bis 2.000 m ü. NN, haben die Möglichkeit, Abenteuersportaktivitäten zu machen, darunter Höhlenerkundungen, Rafting und Rappel, an Orten wie San Gil (Santander). In niedrigen Berggebieten liegen die Temperaturen zwischen 17 °C und 24 °C. Sie machen 10% des Landes aus mit einem Klima, das auch im Nationalpark Los Guácharos vorherrschend ist, wo die Beobachtung des Guácharo ideal ist, ein Vogel, den Alexander von Humboldt entdeckte.

Kalt

Foto: ProColombia

Die Beobachtung verschiedener Vogelarten, darunter die Pava Caucana [etwa: Truthenne Caucas] und die Águila crestada (Adlerart), ist dank dem kalten Klima im Fauna- und Floraschutzgebiet Otún Quimbaya möglich, wo man auch Schmetterlinge und Säugetiere wie den Brüllaffen sieht. Dieses Klima mit Durchschnittstemperaturen zwischen 12 °C und 17 °C ist für hohe Berggebiete zwischen 2.000 und 3.000 m ü. NN charakteristisch. Reisende kommen auch zu Orten mit kaltem Klima wie dem Fauna- und Floraschutzgebiet Isla de la Carota, um neben anderen Vögeln Spatzen, Amseln und Cucaracheros zu sehen.

PÁRAMO

Foto: ProColombia

Wild mit weißem Schwanz, Felshühner, Kondore, Bergtapire und Andenbären bewohnen Gebiete des sogenannten Páramos (das Gebiet oberhalb der Baumgrenze), auf einer Höhe zwischen 3.000 und 4.000 m ü. NN. Die Durchschnittstemperatur liegt in diesem Klima zwischen 6 °C und 12°C, welches für die höheren Zonen der Berge typisch ist. Dort bläst ein eisiger Wind, Regenfälle sind knapp und häufig fällt Schnee. Der Nationalpark Chingaza mit seinem Páramo-Klima nimmt 2% des kolumbianischen Territoriums ein und ist ein Ort, an dem Besucher neben anderen Aktivitäten Wanderungen machen, zelten und die Fauna und Flora betrachten


Eisig

Foto: ProColombia

Auf über 4.000 m ü. NN ist das Klima eisig. Auf dieser Höhe, auf der es einigen Reisenden schwer fällt zu atmen, ruht der Blick auf den verschneiten Landschaften und man wandert über Wege, auf denen das Tauwasser Flüsse formt, deren Wasser dann in die Flussgebiete des Magdalena und des Cauca fließt. Die Temperatur liegt bei unter 6 °C an Orten wie den Nationalparks Los Nevados und El Cocuy. Besucher wandern hier an unberührten Bergseen vorbei, beobachten Kondore und Adler und suchen die Herausforderung beim Klettern an Steinformationen und –wänden, die oftmals mit Eis überzogen sind.

 

Der feuchte und regnerische Urwald der Tropen

Foto: ProColombia

Hitze und Feuchtigkeit sind für das Klima des feuchten und regnerischen Urwalds der Tropen charakteristisch, wo die Temperaturen bei über 27 °C liegen. Besucher werden von diesem Ambiente empfangen, wo es ergiebige Regenfälle gibt, wie z.B. in den chocoanischen Regenwäldern des Catatumbo und dem Amazonasbecken, in der zentralen Region des Magdalena, an der Pazifikküste und in der östlichen Ebene der östlichen Andengebirgskette. Vogelbeobachtung ist an einigen dieser Orte wesentlich, wie in Bahía Solano, wo die ‚Cottinga nattereri’ lebt, oder am Amazonas, wo der ‚Bucco tamatia’ zu Hause ist.

Tropisches Steppenklima

Foto: ProColombia

Das tropische Steppenklima zeichnet sich durch hohe Temperaturen aus und herrscht in Gebieten mit wenig Vegetation und minimalem Regenfall vor. In diesen Konditionen finden sich Reisende wieder, die Teile der Savannen des Departements Bolívar und den Norden von La Guajira besuchen, oder auch das zentrale Gebiet des Llano (die Ebene der Flüsse Meta und Guaviare), sowie hohe Gebiete der Kordilleren, die von Bergen umgeben sind.

Tropisches Wüstenklima

Foto: ProColombia

Temperaturen über 29 °C sind im tropischen Wüstenklima vorherrschend, in dem Gebiet des Landes mit den niedrigsten Regenfällen und 7 Monaten Trockenheit pro Jahr. In diesen schwierigen Bedingungen leben die Menschen in der oberen Guajira, der nördlichsten Gegend Kolumbiens. Dank dem Kontrast zwischen karibischem Meer und Wüste ist diese Gegend des Landes jedoch sehr anziehend, und zwar aufgrund seiner Landschaften. An Orten wie Punta Gallinas kann man rosafarbige Flamingos bewundern und neben anderen Meeresfrüchten Langusten essen.