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Die unbekannte Seite der Kolumbianischen Karibikküste

Diese Kolumbianische Region ging durch harte und gefährliche Zeiten in den letzten 10 Jahren, dennoch wurde sie sehr einzigartig in ihrer Art und verdient sicherlich alle touristische Aufmerksamkeit! Ich spreche über meine Reise in den Norden von Kolumbien nahe der Grenze zu Panama.

Freunde warnten mich im Voraus sehr vorsichtig zu sein bei meiner nächtlichen Ankunft in Turbo, doch als ich mit dem Kleinbus aus Monteria um 22:00 Uhr ankam, gelangte ich ohne Probleme zu meinem Hotel. Ein Dorfbewohner zeigte mir den Weg zu meiner Unterkunft, da mein Kleinbus einen anderen Zielort hatte und mich nicht direkt bis zum Hotel Tur bringen konnte. Ich fühlte mich sehr sicher und ich merkte, meine Freunde hatten übertrieben.

 

Sapzurro

 

Als ich am nächsten Morgen auf das Boot zu meinem ersten Ziel San Francisco wartete (San Pacho genannt von den Einheimischen) wurde schnell klar, dass ich fast die einzige weiße Person war. Am Hafen gab es ein buntes Treiben - lebendiges Chaos: geschäftsfreudige Fischer, Frauen, die sich mit den Vorbereitung eines typischen

Frühstücks beschäftigten (Reis, patacones & gebratener Fisch: 5.000 COP), und köstlichen frischen Saft zubereiteten (1.000 COP). Viele der jungen einheimischen boten Unterkunft und Transport in der Hoffnung, ein Trinkgeld dazu verdienen zu können. Nach dem Bezahlen meiner 3 kg Gepäck Übergewicht (10kg max, 500 COP / kg) und mit 30 Minuten Verspätung, überließ ich dieses aktive Sammelsurium sich selbst und machte mich auf, eine unbekannte Seite der Kolumbianischen Karibikküste zu entdecken. Bereits 30 Boots-Minuten von Turbo entfernt, verzauberte sich die Farbe des Wassers zu einem wunderschönen blauen Glanz, umgeben vom satten Grün des Dschungels: fantastisch!

Eine Stunde nach meiner Abfahrt kam ich in San Pacho an, wo ich das friedliche Dorf erkundete. Ich traf die Einheimischen und besuchte ein besonderes Ehepaar, welches hier auf seiner Öko-Finca lebt. Es war interessant den beiden zuzuhören wie sie alle Möglichkeiten für die Verwendung einer Kompost-Toilette, die Konstruktion einer Fahrrad-betriebenen Waschmaschine und das Kochen mit Sonnenlicht erklärten. Nach einer eindrucksvollen Wanderung durch den Dschungel, verließ ich San Pacho sehr früh am nächsten Morgen Richtung Capurgana und Sapzurro. Von hier gelangte ich über die Grenze nach Panama, wo ich den wunderschönen Sandstrand La Miel besuchte.

 

La Miel

 

Beim Überqueren der Grenze genoss ich einen herrlichen Blick auf die umliegenden Hügel und den blauen Ozean: Ein idyllischer Ort zum Chillen. Dieses ganze Gebiet erinnerte mich an die Pazifikküste Kolumbiens (Nuqui - Guachalito): Schöne leere Strände, rustikale Atmosphäre und eine sehr freundliche lokale Bevölkerung. Der Vorteil dieser Region gegenüber der Pazifikküste ist, dass alles sehr viel weniger kostet und dass es eine Möglichkeit gibt leicht über die Grenze zu gehen. Bucht man eine Bootsfahrt nach San Blas (3D, 2N-> 199 USD = 368.993 COP) von Capurgana anstatt von Cartagena verbringt man weniger Zeit auf dem Boot und übernachtet an Land, was für Menschen mit Hang zur Seekrankheit ein echter Vorteil sein kann.

 

Tucan

 

Ich erlebte tolle Touren durch den Dschungel und sah Tukane, Faultiere, Titi Affen, verschiedene giftige Frösche in leuchtenden Farben, ... und lernte eine Menge über diese wunderbare und seltsame Flora und Fauna. Ich schwamm in natürlichen Pools und habe viele Sandstrände genossen. Diese herzliche Küsten-Destination bietet viele zusätzliche Aktivitäten wie Tauchen, Windsurfen, Reiten, Speerfischen und erstklassige lokale Küche. Ich hatte eine sehr gute Zeit und war traurig, dass ich nicht länger bleiben konnte!

 

  • Preise der Unterkunft: 20.000 bis 30.000 COP / Person / Nacht
  • Turbo Boat - San Francisco: 1h, 35.000 COP / Person
  • San Francisco - Capurgana: 1h, 45.000 COP / Person
  • Turbo - Capurgana: 2h, 55.000 COP / Person
  • Capurgana - Sapzurro: 15 Min, 7.000 COP / Person
  • Cartagena - Monteria: 6h, 40.000 COP / Person
  • Monteria - Turbo: 5h, 35.000 COP / Person
  • Capurgana – Playa Acuacate: zum Füß ± 30 Min, Mit dem Boot 5 Min.

 

Tipp 1: Wenn du La Miel in Panama besuchen willst: Nimm deinen Reisepass mit. Die Wanderung nach La Miel aus Sapzurro beträgt 20 Minuten. Ich konnte es auf Flip-Flops gut bewältigen.

Tipp 2: Ich war traurig, denn mein Besuch war viel zu kurz. Eine Woche oder sogar länger wäre schön, um die Atmosphäre genießen zu können!

Tipp3: Keine Bankautomaten in San Fransisco, Capurgana & Sapzurro. Bezahlen mit Kreditkarte ist nur in großen Hotels möglich.

Tipp4: Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit steckt man besser seine Kamera in eine Tüte.

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2 Stimmen

Kommentare

Gast
Solli Freitag, 24 Februar 2012

Klingt super!!! Ich muss wohl dringend mal Kolumbien auf meine Reisezielliste setzen :-)

Gast
Marc Samstag, 25 Februar 2012

ja, auf jeden Fall! Kolumbien ist immer eine Reise wert!
Es ist ein wundervolles Reiseland! Und wenn man die üblichen Klischees mal beiseite lässt, wird man erkennen, dass Kolumbien nicht nur ein sicheres Reiseland ist, sondern auch eine unglaubliche Vielfalt zu bieten hat :)

Gast
Sandra Freitag, 02 März 2012

Hola Como estan?

Estoy muy deacuerdo contigo querido Marc.

Yo al ser Colombiana les puedo asegurar que Colombia es fenomenal, tenemos de todo! Hermosos paisajes, ricos en Fauna, Flora. Lindas mujeres, como mi persona por ejemplo!!!! Al igual que tambien nuestros hermosos hombres por no dejarlos atras, no queremos eso!!!! nuestra comida tipica es muy deliciosa. Aparte ese calor humano que nos distingue a nosotros los Colombianos, tan amablames que somos!!! Siempre sonrientes, dispuesto a ayudar anuestro progimo!! definitibamente estoy muy orgullosa de ser COLOMBIANA!! A los füturos touristas que la pasen muy bien que disfuten al maximo de nuestra linda tierra y por favor no se queden!!!! Era una broma, claro que se pueden quedar, pero no por mucho tiempo!

muchos abrazos a nuestros lindos futuros touristas.

Sandra

Gast
Mathias Samstag, 03 März 2012

Sandra, tengo una mala noticia para tí. Hace siete años conocí tu lindo país. ¿Sabes que pasó? Me quedé! Desde entonces vivo, amo y trabajo en Colombia. Me siento cheverísimo aquí y - de verdad - no tengo afán de regresar a mi país natal. ¿Te gustaría convencerme de lo contrario?

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Gast
Gast Freitag, 19 September 2014

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