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Sugamuxi mit seinen 1001 Möglichkeiten

Sugamuxi: das heißt süße koloniale Dörfer, würziger Wein, das größte Muisca Museum, weiße Strände, spektakuläre Wasserfälle auf 2300 Metern und entspannende heißen Quellen... Ich kam mit dem Bus direkt aus Bogota nach Sogamoso, der größten Stadt in der Region Sugamuxi, departamento Boyaca.

Sogamoso ist der zentrale Punkt in dieser Region, von dem man zahlreiche Ausflüge durchführen kann. Ich machte einen Tagesausflug nach Mongui, das schönste Dorf in Boyaca. Es wurde in die Liste der "Pueblos Patrimonios" von Kolumbien aufgenommen. Dieses schöne koloniale Dorf strahlt eine einzigartige Ruhe aus angeordnet um einen zentralen Platz mit einer sehr schönen Basilika.

Fußbälle, Volleybälle und weitere Bälle gehören zum allgemeinen Stadtbild. Man findet sie überall, denn dafür ist Mongui bekannt. Es gibt 15 kleinere und größere Fabriken, die Bälle aller Art produzieren; dem Ball zu Ehren gibt es sogar eine Statue und ein Fest im August, die „Feria del Balon“.

Auf meinem Weg durch das Dorf überquerte ich eine alte Steinbrücke, vor 300 Jahren von spanischen Kolonisten gebaut, die einen schönen Blick über einen niedlichen Fluss freigab. Achtung: Aufgrund der Höhenlage (2.900 m) ist es kälter hier! Gut, dass ich eine extra Jacke dabei hatte. Der Besuch in Mongui war wie eine Reise zurück in die Zeit der spanischen Kolonialisten.

Nur 3 Stunden von Mongui zu Fuß gibt es einen Nationalpark, den Páramo Ocetá. Hier hat man einen unglaublich schönen Blick über weite grüne Täler in verschiedenen Variationen mit schönen Frailejón Pflanzen, die sehr typisch für diese Region sind.

Im Park erblickte ich eine seltsame Felsformation, die  aussah wie ein steinernes Dorf - sehr beeindruckend.  Diese Tour dauerte insgesamt 8 Stunden und kostete  30.000 cop / pp (> 3 Pers.), 40.000 cop / pp (2 Pers.),  80.000 cop / pp (1 Pers.). Ich nahm mein eigenes  Picknick mit.

 

 

Ich kam zu der überraschenden Erkenntnis, dass guter Wein in Kolumbien produziert wird, zum Teil in Valle del Cauca (ein guter Wein aus dieser Region ist Giajales) und Sante Fe de Antioquia. Aber die beste Qualität ist in Nobsa zu finden, nur 7 km von Sogamoso. Der kolumbianische Wissenschaftler Dr. Marco Quijano Rico begann nach einer 20-jährigen Karriere als Kaffee-Kaufmann in Europa mit einer neuen Herausforderung: Seit 1982 beschäftigte er sich mit seinem Projekt „Wein“. Jeder dachte, er sei verrückt in diesem Klima Wein anzubauen, aber er blieb hartnäckig und produziert nun den ersten tropischen cru namens "Marques de Puntalarga". Mein Lieblingswein war der weiße "Corales" (Flasche kostete 40.000 cop; www.marquesdepuntalarga.com: Tropical World 's Finest Wine). Ich hatte hier auch einen herrlichen Panoramablick über das Tal. Als Tourist kann man eine Führung mit Informationen über den gesamten Prozess der Weinproduktion bekommen – natürlich mit Weinprobe und Französischer Küche.

 

Du kannst selbst entscheiden, wie viel Pesos dir die Weinprobe wert ist.

Geöffnet ist das Weinhaus von 9.00 bis 20.00 Uhr an Wochentagen. Seit 1989 gibt es an jedem Wochenende von Dezember bis Anfang Januar ein Fest in Puntalarga, die "Welcome-Party“ der „Vid & Vino in the Valley of the Sun" und die Wahl der Weinkönigin.

 

Mein Besuch des größten Sees von Kolumbien, dem "Lago Tota" war wirklich lohnenswert. Im Sommer (Dezember - Februar) kann man sich sonnen und am weißen Strand "Playa Blanca" relaxen oder im blauen Wasser schwimmen. Ich nahm einen Bus in Sogamoso und ich musste einmal in Aquintania umsteigen (ein nicht so hübsches Dorf) um zum Strand zu gelangen.

Reiten kostet 35.000 cop/pp für einen Tagesausflug; mit einer Lancha (kleines Boot) entdeckt man die Insel "Isla de San Pedro" aussteigen auf der einen Seite und abholen auf der anderen Seite (= 65.000 cop/lancha: max 10 Personen). Man kann auf den Gipfel des Berges wandern um dann eine fantastische Aussicht über den See zu haben. Aktivitäten wie Kajak fahren, Tauchen, Angeln oder einfach nur auf Entdeckungsreise gehen gibt es hier zu tun. Ich sah "Cebolla" (Zwiebel) Felder überall und mir wurde gesagt, dass es zur Erntezeit in der ganzen Region stark nach Zwiebeln riecht (wie lustig).

Praktisch an diese Region ist, dass man mehrere Dörfer in kurzer Zeit besuchen kann. Jedes Dorf hat seinen Charme und liegt nicht weit von de anderen entfernt.

 

  • Sogamoso - Aquitania = 19km
  • Sogamoso - Iza = 15km
  • Sogamoso - Paipa = 38km
  • Sogamoso - Tibasosa = 7km
  • Sogamoso - Nobsa = 7km

 

Nun, ... ich kann auch weiterhin über diese Region und ihre  zahlreichen Möglichkeiten für Urlaubsaktivitäten erzählen. Ich habe z.B. noch nichts über die fantastischen "Salto de Candelas“, die heißen Quellen in Iza & Paipa und das größte Muisca Museum in Kolumbien" Temple del Sol", .... erzählt. Eine weitere Reise nach Los Llanos kann auch sehr interessant sein aber das kenne ich leider selbst noch nicht! Die Reise = Sogamoso-Yopal = 5 Std., Yopal-Los Llanos = 3,5 Std.

Transport:

Bus Bogota - Sogamoso: Vom zentralen Terminal = 4 Stunden, vom Terminal im Norden (= nur eine Straße vor der Centro Comercial und kein echter Terminal aber hier kann man auch Tickets kaufen) = 3 Std., Ticket = 23.000 pro Person ab beiden Terminals).

Mongui - Sogamoso: Bus-Terminal @ Sogamoso, 1 Stunde, Ticket = 4.000 cop/pp.

Marques de Puntalarga = Bus Duitama, Ausflüge in Punta Larga, zu Fuß 10 Minuten den Berg hinauf. Km. 7 Autopista Duitama - Belencito.

Sogamoso - Lago Tota = Bus 4.000 cop/pp, 30 min.

Tipps:

 

  • Tipp 1: Mongui ist nicht das gleiche wie Mongua. Das sind zwei verschiedene Dörfer, nur 6 km voneinander entfernt.
  • Tipp 2: Ein gutes Restaurant? Das sehr malerische und gemütliche Restaurant "Salvajem Amistoso" in Tibasosa ist ein absolutes Muss. Versuchen Sie "Lomo Ancho die res. 35 kg" und "Frutos Silvestres" für 30.500 cop oder "Cuchuco der trigo" für 5.500 cop.
  • Tipp 3: Die Straßen zwischen Sogamoso und Mongui zum Beispiel können holprig sein.
  • Tipp 4: Der zweitgrößte See in Kolumbien = Lago de Concha im südlichen departamento Nariño.

 

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1 Stimme

Kommentare

Gast
Luiz Montag, 26 November 2012

Über Sogamoso heisst es ja auch, es wäre die "Hauptstadt" des Granit. Wie gut ist es denn für selbstfahrer (per 4x4) aus Bogota zu erreichen? Und wie sieht es da mit übernachtungsmöglichkeiten aus? Sprechen die beiden Quijano Rico deutsch oder englisch?

Gast
CF Montag, 03 Dezember 2012

Ich bin damals mit den Bus von Bogotá nach Sogamoso gefahren und die Strassen sind gut. Übernachtungsmöchlichkeiten gibt es auf jedenfall. Hier kannst du Tipps finden http://www.colombiafacil.com/en/locations/sogamoso/

Dr. Marco Quijano Rico redet auch Deutsch; English weiss ich nicht. Viel Spass!

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Gast
Gast Donnerstag, 31 Juli 2014

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