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Das Land der Ameise - Kolumbien


Mit seinem sonnigen und angenehmen Klima, mit seiner Geschichte und den gut erhaltenen archäologischen Stätten, mit ungewöhnlichen Spezialitäten wie Ameisen, ist Santander eine der attraktivsten touristischen Ziele Kolumbiens. Es ist eine allgemein akzeptierte Tatsache, dass die stärksten Frauen Kolumbiens hier zu Hause sind, in den kolonialen Dörfern, nahe des zweitgrößten Canyons der Welt.

Als ich das erste mal vor einem Jahr Barichara besuchte, hinterließ ich eine kleine "Colombia Fácil" Gravur auf der Mauer am Ende des Dorfes, und siehe da: bei meiner Rückkehr sah ich sie immer noch unversehrt. Von dieser Mauer aus hatte ich einen fantastischen Blick über den Rio Fonce, der sich weiter flußabwärts mit dem Chicamocha Fluss vereint. Der Spitzname derEinheimischen "gelbe Füße" hängt eng mit dem gelben Sandboden zusammen, auf dem das Dorf erbaut ist. Barichara ist ein sehr charmantes Dorf, nicht weit von San Gil. Von hier aus kannman einen schönen Spaziergang durch den "Camino Real" (1u45) bis zum nächsten typischen Dorf Guane machen. Ich besuchte den "Parque de las artes", zahlreiche Kirchen und badete in den natürlichen Pool im"Parque Natural Chorrero". Es ist nur 10 Minuten zu Fuß vom Zentrum Baricharas in Richtung San Gil - nach der Kurve auf der rechter Seite beim Restaurant "La piedra Barichara". Mit seinem besonderen Charakter und einer einzigartigen Architektur strahlte Barichara eine Ruhe aus, die ich liebte.

Am nächsten Tag ging ich nach Socorro. Hier erlebte ich den "Espiritu de la epoca", die Atmosphäre der Zeit vor der Ankunft der Spanier. Vor allem der Zeitraum um 1600 kann im "Casa de la Cultura" bewundert werden. In diesem über 300 Jahre alten Haus konnte ich viel über die Traditionen der Guane Indianer lernen. Ich nahm an einer Führung teil, die mich durch interessante Geschichten und Legenden führte, dokumentiert durch Briefe, Fotografien, Möbel und uralte Werkzeuge. Ich begeisterte mich für Señora Manuela Beltrán, weil sie diejenige war, die für die Menschen und ihre Rechte einstand. Sie war die einzige, die sich weigerte überhöhte Steuern zu zahlen und das Papier in zwei Teile riss. In Santander ist sie eine Berühmtheit, und ihretwegen sagt man hier, dass die Frauen von Santander die stärksten von ganz Kolumbien sind. Der Eintritt kostete 5.000 cop / pp, inkl. Führung. Die Tour dauert 40 Minuten, leider nur auf Spanisch.

 


Ich besuchte auch den "Gallineral" - Naturpark am Rio Fonce in San Gil, wo ich unter den "Ceiba Bonga" Baumriesen oder auf dem kleinen Strand "Playa del Rio Fonce" chillen konnte. Ich aß einen köstlichen „Robalo“ zum Mittag im Park. Der Eintritt in den Park kostet 6.000 cop / pp; Öffnungszeiten: Täglich von Mo-Fr 9.00 bis 18.00 Uhr, Fr - So + Feiertag von 09.00 bis 19.00 Uhr.

Später am Tag ging ich zum Chicamocha National Park (auch als Panachi bekannt), der seine Türen im Jahre 2007 öffnete. Es war nicht wirklich das, was ich von einem Nationalpark erwartet hatte. Ich spürte sofort die großen Investitionen und die markante Werbung im Park. Kitschige Dekoration machte die Atmosphäre sehr kommerziell, künstlich und unattraktiv. Die Aussicht über der Chicamocha Canyon war jedoch grandios (in einer Höhe von 1.450 Metern über dem Meeresspiegel, 227 km lang und mit einer Tiefe von 2000 Meter, nach meiner Broschüre der zweitgrößte Canyon der Welt). Mit einer Seilbahn, dem „teleferico“ genoss ich 25 Minuten lang den spektakulären Blicken über den Canyon, der im Jahr 2009 für den "7 Naturwunder-Wettbewerb" nominiert wurde. Man kann hier Buggie fahren, eine Straußenfarm und einen Ziegenpark besuchen, man kann Trampolinspringen und zahlreiche Outdoor-Sportarten wie Rafting, Mountainbiking und Kajakfahren machen.

 

Das Monument von Santander, das sich auf der Spitze des Hügels befindet, wurde von Guillermo Vallejo erbaut. Es besteht aus einem riesigen Tabakblatt, das Manuela Beltrán und 34 anderen Figuren umschließt. Hier wird der Aufstand, die "Bürgerliche Revolution", dargestellt.

 

Ich habe meine Tour in die besondere Santander-Region sehr genossen. Bald gibt´s mehr Informationen, in meinem Blog Teil2!

TIPPS

  • Preise derChicamocha National Park: Die Seilbahn = 38.000 cop / pp (Erwachsene), 20.000 cop / pp (Kinder). Wenn man nur den Park besuchen will: Erwachsene = 13.000 cop / pp, Kinder = 7.000 cop / pp. Rund 16.00 Uhr kann es möglich sein, dass man eine lange Linie vor sich hat, weil viele Besucher dann die Seilbahn nehmen wollen. Der Park ist montags geschlossen, aber an Feiertagen geöffnet. Aber dann am nächsten Tag nach dem Feiertag geschlossen.
  • Casa de la Cultura @ Socooro: Mon-Sam 8-11 Uhr, 14-17 Uhr. An Sonn- & Feiertagen 8-11 Uhr.
  • Mehr Informationen findest du hier.

Wie kommt man hin?

  • Bucamaranga - San Gil = 2,5 Std, 22pp.
  • San Gil - Santa Marta = 12 Std, 55pp.
  • Bucaramanga - Santa Marta = 7-8 Std.
  • Bogotá - San Gil= 7-8 Std, 30-57pp.
  • Medellín - San Gil = 11 Std, 60-80pp.
  • San Gil - Barichara = 1 Std, 4-7pp (alle 30 Min, letzte 20:15).
  • Barichara - San Gil (alle 30 Min, letzte 18:30).
  • Guane = Bus 15-20 Min, 1.7-2pp/motocarro = 12pp.
  • Bus San Gil - PNN Chicamocha = 1 Std, 10pp.
  • Barichara - Chicamocha = 1 Std.
  • Bucaramanga - Barichara = 3,5 Std.
  • Bucaramanga - Cucuta = 7 Uhr (Bis an die Grenze von Venezuela).
  • Bus San Gil - Socorro = 8-10pp, 30 Min.
  • Barichara - Socorro = 1 Std.
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Gast Samstag, 01 November 2014

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