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Medellin

Medellín eine bekannte Stadt in Kolumbien. Bekannt aber eher als Drogenhauptstadt der Welt, bekannt auch durch andere negative Schlagzeilen wie Bombenattentate und Bandenkriege.


Allerdings hat sich Medellín sehr gut entwickelt und zählt nun wohl zu einer der modernsten Städte in Kolumbien. Das Leben in diesem Departement namens Antioquia unterscheidet sich doch zu dem was ich bis dato von Kolumbien kennen lernen konnte. Es ist geordneter, moderner und  die Stadt erscheint  irgendwie so europäisch.

Die Ersten Weißen, die in diese Region kamen, waren hauptsächlich an der Ausbeutung der Goldminen interessiert. Nach dem Gold Boom Ende des 17.Jahrhunderts wurde die Region landwirtschaftlich erschlossen und Medellín gegründet.

Der Typ Mensch aus dieser Region wird Paisa genannt und unterscheidet sich stark zu den Menschen aus anderen Regionen. Die Menschen haben eine weiße Haut und pechschwarze Haare. Diese Phänomen lässt sich dadurch erklären, dass die „Paisa“ sich kaum mit den Indianern oder Schwarzen vermischt haben.

Mitte Dezember bin ich im Terminal von Medellín nach 10 stündiger Busreise gestrandet. Vom Terminal ging es dann mit der Metro, ja dort gibt es tatsächlich eine moderne Metro, Richtung Süden nach Itagüí. Von dort mit dem Bus nach „Caldas“, um dort meine Unterkunft zu beziehen. Caldas ist ein sehr schönes „Pueblito“, umgeben von Bergen in allen Richtungen


Das Klima ist angenehm, allerdings regnet es in Caldas sehr häufig aufgrund der naheliegenden Berge. Caldas ist nicht sehr bekannt, aber einige wissen trotzdem um dessen Existenz und der Tatsache, dass es dort sehr leckere Obleas mit selbst gemachter, spezieller Arequipe gibt. So lecker habe ich tatsächlich die Obleas noch nie zuvor gegessen.

Medellín habe ich dann am nächsten Tag in mitten der vorweihnachtlichen Zeit besucht. Die Beleuchtung in dieser Zeit ist einzigartig und sehr beeindruckend.

Anders als in Deutschland findet man zur Weihnachtszeit andere Figuren, Tiere und Formen, die zur Beleuchtung dienen. So haben der Schmetterling und die Blumene eine herausragende Rolle. Manche Weihnachtsbäume sind voll von leuchteten Schmetterlingen und leuchten Blumen.

Der botanische Garten von Medellín ist mit diesem Lichterschmuck wunderschön und ein Muss für den Touristen und natürlich Einheimischen.

Auch der Weg durch den Park „Berrio“ mit Statuen vom bekannten Künstler „Botero“,

vorbei am Park „de las Luces“, den Park „Pies descalsos“ und dann zum Abschluss der Weg entlang des Flusses Medellín ist unvergesslich und wunderschön.

Allerdings sind zur Abendzeit und am Wochenende sehr viele Menschen unterwegs, dadurch war der Weg entlang am Fluss doch sehr anstrengend und erinnert ein bisschen an ein großes Volksfest. Aber nichtsdestotrotz sehr schön und beeindruckend.

Am nächsten Tag habe ich den Park „Arvi“ in Santa Elena besichtigt. Es ging von 1.500m auf ca. 2.500m. Dort oben war es natürlich auch deutlich frischer und mit dem Klima in Bogotá zu vergleichen, außer das natürlich die Luft in diesem Park um einiges besser und angenehmer ist.

Der Park ist in Bus oder auch über die Metro Cable zu erreichen.  Den Aufstieg habe ich im Bus bewältig und zurück ging es dann mit der Metrocable, einer Gondel.

Von dieser Gondel aus lassen sich die dort liegenden Barrios gut betrachten.  Diese Barrios gehören zu der unteren sozialen Schicht. Dort sieht man viele Schwarze und selbst zusammen gebastelte „Häuser“.

Der Abschluss dieses Tages war ein Besuch des bekannten Friedhofs „Cementerio de San Pedro“. Die Grabsteine und Gräber sind sehr beeindruckend und ganz anders als in Deutschland. In diesem Falle sprechen Fotos mehr als die Beschreibung. Das beklemmende Gefühl eines Friedhofes bleibt allerdings gleich.

Am nächsten Tag wurden nach einem Besuch des „Casa barrientos“ mit dem berühmten Kinderschriftsteller Rafael Pombo.

das moderne Kunstmuseum und der dahinterliegende Park, mit Skatepark, Spielplatz und kleiner Kletterwand besucht. In dieser Gegend befindet sich ein sehr modernes Barrio mit Hochhäusern und sehr vielen Freizeitmöglichkeiten für die Jugend. Sehr schöne und beeindruckende Grafits sind dort auch zu finden.

 

 

Die Kunstaustellung in dem Museum war auch sehr beeindruckend und bewegend. Die Künstlerin, Beatriz González, hat viele ihre Eindrücke aus der Zeit der Guerilla, Entführungen und der damaligen Politik in ihren Werken verarbeitet. Sehr emotional ist diese Ausstellung, aber dies vermittelt sehr gut die Gefühlszustände der betroffenen Personen dieser Zeit.

Den Abend haben wir am Platz des „Estadio“, das Stadium und die darum liegen Sportstätten von Medellín, verbracht. Dieser Platz ist sehr modern, fortschrittlich und beispiellos. Für jede einzelne Sportart gibt es eine Halle mit den notwendigen Gerätschaften. Die Dächer der einzelnen Sporthalle ähneln den umliegenden Bergen von Medellín. Diese moderne Sportstätte ist beeindruckend und somit hat sich Medellín zu recht für die olympischen Jugendspiele 2018 beworben.

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Gast Dienstag, 23 September 2014

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