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Das genaue Datum, wann der erste Kaffee von den Arabern angebaut wurde, ist unklar, aber Wissenschaftler vermuten, dass es um 675 n. Chr. und in Arabien in der Nähe des Roten Meeres gewesen sein musste.
Das genaue Datum, wann der erste Kaffee von den Arabern angebaut wurde, ist unklar, aber Wissenschaftler vermuten, dass es um 675 n. Chr. und in Arabien in der Nähe des Roten Meeres gewesen sein musste.
Im 14. Jahrhundert brachten die Araber die Pflanze nach Jemen, wo dann der erste Anbau erfolgte und man die Vorzüge und die wirtschaftliche Nutzung entdeckte. Diese schienen so groß zu sein, dass die Anbautechniken verschwiegen wurden und mit allen Mitteln verhindert wurde, dass die Samen außer Landes kamen.
Am Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Kaffee nach Europa gebracht. Er traf in Venedig ein und von dort aus gelangte er nach Holland, Frankreich, England und Deutschland.
Der europäische Kaffeekonsum stieg an und es entstanden die ersten Cafeterias.
Der Erfolg dieses Getränks animierte die Holländer, ihn in ihren Kolonien anzubauen und so begann Holland die Weltkaffeeproduktion zu beherrschen.
Anlässlich eines Friedenspaktes erhielt 1713 Frankreich seine erste Kaffeepflanze aus holländischen Händen und sie gelangte zum Hof von Ludwig den XIV, der ihren Anbau dem eminenten Botaniker Antoine de Jussieu im Botanischen Garten von Paris auftrug.
Der Geschichte nach brachten die Holländer 1714 die ersten Kaffeesamen in die Neue Welt, genauer in das Niederländische Guayana, dem heutigen Surinam.
Später waren es dann die Franzosen, die eine Kaffeepflanze in ihre Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent, Martinique und Französisch-Guayana, schickten. Sie beauftragten dazu den französischen Kapitän Gabriel De Clieu, der unzähligen Abenteuern ausgesetzt wurde, bis er die Pflanze heil an ihr Ziel bringen konnte. Diese einzige Pflanze war der Ursprung der heutigen ausgedehnten Kaffeeplantagen in Lateinamerika.
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