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Für den Vogeltourismus in Kolumbien muss man lediglich mit einem Fernglas ausgestattet und in Begleitung eines guten Feldführer sein, um im Land der artenreichsten Vögel der Welt die außergewöhnlichsten davon beobachten zu können.
Kolumbien, ein Vogelparadies
Die Beobachtung und Bestimmung von Vögeln in Kolumbien wird in vier Gegenden mit professionellen Führern der Red Nacional de Observadores de Aves (Landesverband der Vogelbeobachter) durchgeführt und ermöglicht es Ihnen, die besten ökologischen Routen kennen zu lernen.
Kolumbien, mit einem Anteil von nur 0,1% an der gesamten Erdoberfläche, besitzt aber fast 20% des gesamten Vogelvorkommen der Welt und wird damit zum Paradies für Vogelliebhaber, die in einem einzigen Land mehr als 1.876 Arten beobachten können.
So können zum Beispiel Kolibris und Ameisenvögel in den Andengebieten Ostkordillere, Zentralkordillere, Westkordillere beobachtet werden. In der Karibikregion, und v.a. in der Sierra Nevada de Santa Marta, kann man auf engstem Raum die meisten endemischen Vogelarten Kolumbiens sehen, zu denen der Santa Marta-Rotschwanzsittich und der Santa Marta-Ameisenpitta als eine Besonderheit gehören.
Ist man aber eher an Vogelarten von Zentral- und Südamerika interessiert, gibt es kein besseres Ziel als die Pazifikregion, die als Korridor für Zugvögel bekannt ist. Interessant ist auch die kolumbianische Amazonasregion, ein ausgedehntes Ökosystem mit ca. 530 Arten.
Kolumbien bietet Vogelliebhabern breit gefächerte Möglichkeiten, um die außergewöhnliche, farbenprächtige Natur beim Wohlklang der Vögelstimmen zu genießen.
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