Sie sind in:
Die Geschichte von Kolumbien ist eng mit einer intensiven Gläubigkeit verbunden und kommt in ihrem vollen Glanz in der Karwoche zum Ausdruck. Eine Gedenkfeier, die auf die Kolonialzeiten zurückgeht.
In den verschiedenen Regionen Kolumbiens befinden sich beeindruckende Baudenkmäler und es gibt die Glaubensoffenbarungen und Riten oder auch lokale Feste, als Ikonen der Gläubigkeit, die tausende von Menschen aus allen Winkeln des In- und Auslandes anziehen.
Jahr für Jahr unterbrechen die Gläubigen für acht Tage ihre Routine, um bei der Inszenierung des großen Mysteriums von der Passion, dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus teilzunehmen. Mit verschiedenen Zeremonien wird nicht nur der Glauben zum Ausdruck gebracht, sondern auch die soziale und kulturelle Tradition einer jeden Gemeinde.
Während der Karwoche gedenkt man dem Mysterium von der Passion, dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus.
Für die christliche Gemeinde bedeutet die Karwoche eine Zeit der Selbsteinkehr und der Begegnung mit Gott. Es ist eine Gelegenheit, um seinen Glauben zu erneuern und der Lehren Jesu zu gedenken und sie zu befolgen, aber mehr noch ist es ein Anlass, um mit einem neuen Leben zu beginnen, mit seinen Angehörigen und den weniger Begüterten zu teilen und aus der täglichen Routine aufzuerstehen.
Mit den Feierlichkeiten der Karwoche findet die Fastenzeit, die von Sühne, Fasten und Enthaltsamkeit, aber auch von einer starken Hoffnung auf Veränderung geprägt ist, ihren Höhepunkt.
Die Karwoche endet mit dem Auferstehungsfest als Symbol des Weges hin zu einem neuen Leben.
“Der Geist der Karwoche
hat eine neue Bedeutung
der Einheit mit Christus und der Kirche,
größere Tiefe des Glaubens, der Hoffnung und weitere Tugenden;
einen neuen Wunsch, in den Himmel zu kommen.”
Das Ritual der Karwoche gilt als das bedeutendste geistliche Fest des Liturgischen Jahres, zu dem zahlreiche Menschen in Städten und Dörfern zusammenkommen, um an den Aktivitäten, die Kirchen wie andere Institutionen durchführen, teilzunehmen und damit die Gläubigkeit der Kolumbianer zu bestätigen.
Das Ritual der Karwoche gilt als das bedeutendste geistliche Fest des Liturgischen Jahres, zu dem zahlreiche Menschen in Städten und Dörfern zusammenkommen, um an den Aktivitäten, die Kirchen wie andere Institutionen durchführen, teilzunehmen und damit die Gläubigkeit der Kolumbianer zu bestätigen.
Die Einwohner von Mompox schmücken die Heiligenfiguren, die in ausgedehnten Prozessionen durch die Straßen ziehen.
Die religiösen Feierlichkeiten in Mompox gehen auf die Zeiten zurück, als die wohlhabenden Leute ihren Schmuck, Altare und Bildnisse stifteten, um damit ihre Sünden zu büßen und die ewige Erlösung zu erlangen. Aus diesem Grund drückt sich in Mompox die tiefe Gläubigkeit ihrer Einwohner in der religiösen Ausstattung aus.
Jahr für Jahr entstauben die Einwohner von Mompox für die Karwoche ihre Schmuckstücke und dekorieren damit die Heiligenfiguren, die in ausgedehnten Prozessionen durch die Straßen ziehen, um dem Tod Christi zu gedenken.
Tausende von Menschen kommen in diese Stadt, um den Veranstaltungen und Prozessionen der Karwoche beizuwohnen oder selbst an ihnen teilzunehmen und dabei gleichzeitig die architektonische Schönheit in den kolonialen Gassen und Straßen und die kunstvolle Ausstattung der Kirchen zu genießen.
Popayán zeichnet sich als eine besondere Stätte des Glaubens aus und die Karwoche gehört zu ihren wichtigsten Zeremonien. Jedes Jahr finden sechs Prozessionen statt: Eine tagsüber am Palmsonntag und weitere fünf, die jeweils abends am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag durchgeführt werden. Die Prozessionszüge führen durch insgesamt 23 Straßenblocks.
Die Heiligenbilder gehören zum zentralen Thema der verschiedenen Prozessionen und stellen die Personen und Szenen der Passion, des Todes und der Wiederauferstehung Jesu dar.
Dem Gedenken der Karwoche geht ein öffentliches Ausrufen voran, um im Vorfeld die geplanten Veranstaltungen bekannt zu geben. Dazu gehören die sog. Kleinen Prozessionen, bei denen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren teilnehmen und das Festival der Religiösen Musik, das spezialisierte Gruppen in diesem Genre aus den verschiedenen Regionen des Landes und der Welt vereint.
Darüber hinaus findet alle zwei Jahre im August in Popayán der Internationale Kongress der Bruderschaften, Zünfte und Ausschüsse zur Karwoche statt.
Die Zeremonien der Karwoche gehören zu der traditionellsten des Landes. Jahr für Jahr gedenkt die Hauptstadt von Boyacá auf ganz besondere Art der Karwoche, mit vielen verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, die die religiösen Aktivitäten abrunden.
Während dieser Zeit kann man in Tunja Konzerte mit geistlicher Musik, Konferenzen und Ausstellungen der Religiösen Kunst besuchen, an Pontifikalmessen und Kinder-Prozession teilnehmen, sich geistiger und religiöser Zurückgezogenheit hingeben und Touren durch Kirchen und Pilgerstätten unternehmen.
In dieser Grenzgemeinde befindet sich eine der symbolträchtigsten Kathedralen von Kolumbien, Unsere Liebe Frau von Las Lajas, die von tausenden von Touristen aus dem In- und Ausland besucht wird.
Die Wallfahrten zu diesem heiligen Ort werden nicht nur während der Gedenkfeierlichkeiten anlässlich ihrer Erscheinung durchgeführt, sondern auch bei normalen Gelegenheiten des Gebets und der Freude: In der Karwoche, samstags und sonntags, ja, eigentlich an jedem Tag des Jahres.
Die Karwoche in Pasto hatte schon immer einen mystisch-heiligen Charakter, bei der das Volk mit tiefem Glauben und in Demut zusammenkommt, um gemeinsam an den kirchlichen Ritualen teilzunehmen.
Im Vorfeld der Zeremonie der Heiligen Kommunion findet die Prozession vom Palmsonntag statt, bei der jeder Pfarrer zusammen mit seinen Gläubigen den Verlauf des Umzuges und das Ritual der Eucharistie abstimmt.
© 2012 durch Proexport Colombia– Vize-Präsidentschaft für Tourismus
Dieses Portal nutzt Joomla als Plattform, Anpassung: Astrolabio.
E-marketing durch Meridean
Portal nach den Standards des W3C-Konsortiums validiert: