In den Naturparks von Kolumbien wird einem klar, was Artenvielfalt bedeutet. Es ist ergreifend, so viele Lebensformen an einem Ort vereint zu sehen.
Steinar Saeter
aus Norwegen

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Auf Utría /Fot. hramirez/
Im Staatlichen Naturpark Utría, im Departamento von Chocó gelegen und zu den Gemeinden Nuquí und Bahía Solano gehörend, schmelzen auf faszinierende Art der Mangrovenreichtum und die Üppigkeit des Pazifiks zusammen. Südlich der Bucht von Utría dringen üppige, tropisch bewaldete und vom Nebel verhangene Bergausläufer ins Meer, während die Bucht selber je nach Ebbe oder Flut ihr Landschaftsbild verändert.
Das geheime Königreich der Mangrovenwälder.
Mit seiner grenzenlosen Natur, seiner schönen Landschaft, seinen außergewöhnlich gut erhaltenen Ökosystemen und seiner reichen Kultur, die ein einzigartiges Natur- und Kulturerbe im Norden Kolumbiens darstellen, ist der Utría-Park ein bevorzugtes Ziel für Naturtourismus. Man kann dort wandern, die Fauna beobachten, Kajak fahren, schnorcheln und tauchen.
Ist einer der Orte mit den meisten ökotouristischen Highlights: Grenzenlose Natur, schöne Landschaft, außergewöhnlich gut erhaltende Ökosysteme und Kulturreichtum, die ein einzigartiges Natur- und Kulturerbe im Norden Kolumbiens darstellen.
Es gibt 2 Möglichkeiten:
Im und um den Park herum trifft man auf mehrere Siedlungen des Emberá-Volksstammes, wie auch auf Negergemeinden. Das Emberá-Volk lebt nach Prinzipien und Normen, die in ihrem Verhältnis zu den Flüssen, Tieren und Bergen stehen. Die ersten Neger trafen hier aufgrund der Gewinnung des Naturkautschuks ein.
Auf Utría /Fot. hramirez/
In Utría findet man Säugetierarten wie die Tigerkatze, die Nagetierarten Paka und Aguti, den Hirsch, das Buschschwein, den Fuchs und das Faultier. Aber auch Reptilien und viele endemische Arten (einzigartig auf der Welt) wie die giftigen Baumsteigerfrösche.
Man findet Nutzholzarten wie die Cohíba (repräsentativer Baum des Departamentos), den Breiapfelbaum, den Kümmel, den Abarco (ein Topffruchtbaumgewächs), die Ceiba, den Carbonero (ein Goldpflaumengewächs) und den Caracolí (bis zu 35 Meter hoher, zu den Summachgewächsen gehörender Baum), dessen Holz für die Herstellung der Küstenfährschiffe genutzt wird und den Oquendo, woraus die Angehörigen der indigenen und schwarzen Volksstämme kunsthandwerkliche Gegenstände fertigen.
Bitte fragen Sie in Ihrem Reisebüro nach oder erkundigen Sie sich in folgender Webseite: www.parquesnacionales.gov.co
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