In den Naturparks von Kolumbien wird einem klar, was Artenvielfalt bedeutet. Es ist ergreifend, so viele Lebensformen an einem Ort vereint zu sehen.
Steinar Saeter
aus Norwegen

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Vor Malpelo /Fot. b_laplace/
Das Naturreservat der Fauna und Flora Malpelo ist eine felsige Inselgruppe, die von der Insel Malpelo und 11 isolierten Felseneilande im kolumbianischen Pazifik gebildet wird und 506 km westlich von Buenaventura liegt. Nackte, von den Nestern des blauen Maskentölpels weißgespränkelte Bergabhänge bestimmen das Aussehen der Insel und im umgebenden Wasser tummelt sich eine erstaunliche Vielfalt an Meeresarten.
Felsige Festung zum Schutz der Artenvielfalt des Pazifischen Ozeans.
Die vom Kontinent isolierte Lage macht Malpelo zum idealen Ort für wissenschaftliche Forschung, aber auch für Naturtourismus im Meer wie auf dem Land: Ein Paradies zum Tauchen, für Vogelbeobachtung und Fotografieren.
Teil von Malpelo /Fot. b_laplace/
Man gelangt zur Insel nur mit Genehmigung der Staatlichen Naturparkorganisation in Bogotá. Die Bootsfahrt von Buenaventura aus dauert ca. 30 bis 40 Stunden.
Aufgrund der vom Kontinent isolierten Lage gibt es auf Malpelo endemische Arten wie die Strandkrabbe und den Gecko. Zudem ist Malpelo die größte Vogelkolonie des Maskentölpels oder als Malpelo-Basstölpel bezeichnet. Die Fauna an Fischen ist außergewöhnlich reich und vielfältig, darunter fallen der Hammerhai, der Dornhai, der spektakuläre Walhai, der bis zu 15 Meter werden kann und der riesige Teufelsrochen. Auch gibt es unzählige und riesige Fischbänke mit Stöckern, Brassen, Seebarschen, Wrackbarschen und Thunfischen.
Zu den geschützten Pflanzen auf dem Land gehören Algen, Flechten und Moose.
Bitte fragen Sie in Ihrem Reisebüro nach oder erkundigen Sie sich in folgender Webseite: www.parquesnacionales.gov.co
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