In den Naturparks von Kolumbien wird einem klar, was Artenvielfalt bedeutet. Es ist ergreifend, so viele Lebensformen an einem Ort vereint zu sehen.
Steinar Saeter
aus Norwegen

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An der kolumbianischen Pazifikküste /Fot. tschoftel/
Die 1.300 km lange Pazifikküste gehört zu den feuchtesten Gegenden der Erde, mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von über 10.000 mm³. In ihrem nördlichen Teil, wo das Bergland bis ins Meer hineindringt und dabei Buchten und Haffs formt, ist diese Gegend völlig mit Urwald mit einer großen Artenvielfalt bedeckt. Gen Süden ist das Relief flacher und wird von wasserreichen Flüssen durchbrochen. Charakteristisch für diese Zone sind Steilküsten und von Mangroven flankierte Strände.
Wasser, das dem Leben eine grüne Ehrerbietung gibt.
Draußen im Meer findet man die Inseln Gorgona und Gorgonilla, die zu staatlich geschützten Naturreservaten der Fauna und Flora erklärt worden sind. Im August treffen dort, aus dem Süden kommend, die Buckelwale ein. Weit draußen, 300 km von der Küste entfernt, liegt das Eiland Malpelo, ein aus dem Ozean auftauchender Felsbrocken, der von einer erstaunlichen Unterwasserwelt umgeben ist.
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