In den Naturparks von Kolumbien wird einem klar, was Artenvielfalt bedeutet. Es ist ergreifend, so viele Lebensformen an einem Ort vereint zu sehen.
Steinar Saeter
aus Norwegen

Sie sind in:
Im Tuparro /Fot. alemartin/
Im Jahr 1982 zum Nationalerbe und Kernzone des Biosphärenreservats erklärt, ist der Staatliche Naturpark El Tuparro eine ausgedehnte Ebene, die von großen Strömen durchbrochen wird, mit goldfarbenen Stränden und mächtigen Fluten mit kristallklarem Wasser, üppigen Galeriewäldern, von riesigen Felshügeln umgeben. Man schätzt im Park ein Vorkommen von mehr als 320 Vogelarten, wovon die meisten Wasservögel sind.
Der Park befindet sich im Departamento von Vichada, im extremen Osten der Llanos Orientales, wo Kolumbien an Venezuela grenzt.
Privileg eines Ortes mit ökologischem Gleichgewicht.
Der Park El Tuparro ist für den Touristen ein privilegierter Ort. Er bietet unermessliche Schönheit inmitten seines exotischen Umfeldes und an seinen Fluten kann man viel unternehmen: Wandern, Kajakfahren, Hobby- oder Sportangeln, Klettern und Fotografieren. Auch interessant sind die handwerklichen Arbeiten der Eingeborenen und die mit Piktogrammen bemalten Gräber der indigenen Volksstämme.
Um in diese abgelegenste Ecke des Landes zu gelangen, gibt es 3 Alternativen: Auf der Landstraße (im Sommer) die Llanos Orientales durchquerend, von Bogotá nach Villavicencio.
Mit dem Flugzeug nach Tuparro, wo man auf der Landebahn des Verwaltungszentrums landet.
Kombiniert mit Flugzeug und Boot: Zuerst mit dem Flugzeug bis Puerto Carreño, dann auf dem Orinoko per Boot bis zum Park.
Das Gebiet des Parks wurde von umherziehenden indigenen Volksgruppen, Jägern und Sammlern bewohnt. Davon zeugen archäologische Vorkommen und Piktogramme, die man in den Felsen fand. Heutzutage bewohnt den Park der Halbnomadenstamm Sikuani.
Die Fauna im Park von Tuparro ist sehr vielfältig. An Säugetieren gibt es 5 Primatenarten, weiterhin den gefleckten Furchenmolch, den Fischotter, den Jaguar, den Puma und weitere. Man schätzt ein Vorkommen von mehr als 320 Vogelarten und eine Unmenge an Fischarten. Einer der auffälligsten ist der Osteoglossum ferreyrae, der als lebendes Fossil bezeichnet wird und vom Amazonas- ins Orinokogebiet gezogen ist.
Es gibt zwei grundlegende Waldarten im Park: Galeriewälder, die die Flussläufe und Bäche flankieren, von den einige Stauwasser bilden und überflutete Wälder, während die anderen nicht überfluten.
Bitte fragen Sie in Ihrem Reisebüro nach oder erkundigen Sie sich in folgender Webseite: www.parquesnacionales.gov.co
© 2013 durch Proexport Colombia
Dieses Portal nutzt Joomla als Plattform, Anpassung: Astrolabio.
Portal nach den Standards des W3C-Konsortiums validiert: