In den Naturparks von Kolumbien wird einem klar, was Artenvielfalt bedeutet. Es ist ergreifend, so viele Lebensformen an einem Ort vereint zu sehen.
Steinar Saeter
aus Norwegen

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Im Parque de los Nevados /Fot. newbeatle
Die Andenkordillere, die längste Kordillere der Welt, dringt vom Süden her ins Land und am Nudo de Los Pastos verzweigt sie sich in zwei Stränge. Im Kolumbianischen Massiv, wo sich das größte Wasservorkommen des Landes befindet, teilt sich die Kordillere dann in drei Bergketten, die das kolumbianische Territorium von Süd nach Nord durchlaufen und damit eine zerklüftete Topografie bildet, mit über 5.300 Meter ü.d.M. liegenden Berggipfeln, ausgedehnten Hochebenen, tiefen Schluchten und großzügigen Tälern.
Prickelnde Natur in der Andenregion.
Diese drei Kordilleren mit von ewigem Schnee bedeckten Gipfeln, Páramos (feuchte hochlagige Ökosysteme), andinen Wäldern, Trocken- und Sumpfgebieten, bringen sehr verschiedene Klimazonen hervor und auf fruchtbaren Böden gedeiht eine unendliche Vielfalt an Nahrungsmitteln. Hier konzentriert sich der größte Teil der Bevölkerung des Landes.
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