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Die Mutis-Route: Reminiszenz an die Botanische Expedition

Haga click sobre la imagen para ampliarla Plakat der Mutis-Route/ Foto: Usuario de Flickr Gran Concierto Nacional.

Plakat der Mutis-Route / Fot: Usuario de Flickr Gran Concierto Nacional.

Die Mutis-Route ist eine touristische Tour durch die Departamentos von Tolima und Cundinamarca und führt durch koloniale Dörfchen, die damals von José Celestino Mutis auf seiner Botanischen Expedition im Vizekönigreich von Neu-Granada durchwandert wurden und die enorm reiche Natur von Kolumbien dokumentiert. Mit dieser Route gedenkt man nicht nur dem zweihundertjährigem Jubiläum der Unabhängigkeit von Kolumbien, sondern auch dem Tod von Mutis, der nicht nur Beiträge zur biologischen Erforschung lieferte, sondern unter anderem auch Studien über die Gemeinden, Dialekte und Traditionen der Eingeborenenstämme durchführte.

Die Etappen auf der Mutis-Route

Auf der Mutis-Route kommt man durch mehrere der traditionsträchtigsten Orte von Kolumbien und trifft dabei auf verschiedene architektonische Reste aus den Kolonial- und Republikanerzeiten. Die Wegstrecke kann zwei bis sieben Tage dauern und während dieser Zeit lebt man mit der Königlichen Botanischen Expedition mit, die von Bogotá aus startet. Sie führt über La Mesa, Guaduas, Honda, Mariquita, Falán, Ambalema, Valle de San Juan und endet in Ibagué.

Auf der gesamten Route wird die damalige Botanische Expedition von José Celestino Mutis in Erinnerung gerufen.

Bei dieser Tour kommt man durch das Zentrum von Kolumbien, den südlichen Teil des Departamentos von Cundinamarca und den nördlichen Teil des Departamentos von Tolima. Während der Zeit der Eroberung wurden mehr als 300 Kilometer zurückgelegt und der Weg führte durch eine Region von großer Bedeutung, aufgrund des Wohlstandes, den die rege Aktivität der Binnenschifffahrt und des Fischfanges im Magdalena-Fluss mit sich brachte. Sowohl die Landstraßen wie auch die Orte, die der Mutis-Route folgen und ein besonderes kulturelles Interesse für die Touristen haben, sind sehr gut und speziell ausgeschildert.

Anschließend sind die besonderen Merkmale der wichtigsten Orte und Städte aufgeführt, durch die man bei der Botanischen Expedition kommt:

Bogotá:
Ihr historisches Zentrum steckt voller Geschichten und befindet sich in unmittelbarer Nähe ihres Hauptplatzes, dem Bolivar-Platz, wo es am 20. Juli 1810 zum Ersten Aufschrei der Unabhängigkeit kam.
La Mesa:
Hier war der Ausgangspunkt von dem Teil der Königlichen Botanischen Expedition, die José Celestino Mutis im Jahr 1783 in Angriff nahm.
Villa de Guaduas:
Dieser Ort ist die Wiege der kolumbianischen Botanik- und Medizinforschung und wurde aufgrund des vorherrschenden kolonialen Architekturstils zum Nationaldenkmal erklärt. Außerdem ist es der Geburtsort der Heldin Policarpa Salavarrieta (1795).
Haga click sobre la imagen para ampliarla Hommage an die ehemalige Lokomotive in Ibagué.

Hommage an die ehemalige Lokomotive in Ibagué./ Foto: Usuario de Flickr chilangoco.

Honda:
Gespickt mit steingepflasterten Gassen und wichtigstes Handelszentrum des Zentrums von Kolumbien.
San Sebastián de Mariquita:
Hier befindet sich der so genannte Mutis-Wald.
Falán:
Umgeben von Gold- und Silberminen.
Ambalema:
Eine der Stationen auf dem ehemaligen Reitweg der Spanischen Krone zwischen dem historischen Santafé und Mariquita. Hier fand Mutis Spuren von Chinarinde. Wegen ihres architektonischen Nachlasses bestehend aus einer Vielzahl von Säulen wurde sie zum Historischen Nationaldenkmal erklärt.
Valle de San Juan:
Mutis hat in dieser Region 420 Pflanzen- und 80 Tierarten entdeckt und bestimmt.
Ibagué:
Nach Bogotá ist diese Stadt die größte auf der Mutis-Route und sie weist verschiedene Attraktionen auf, zu denen ökologische Parks, Kulturstätten und Kirchen gehören. Sie bietet außerdem ein reiches Erbe an Mythen und Legenden.

Aktivitäten

Haga click sobre la imagen para ampliarla Botanischer Garten von Bogotá.

Botanischer Garten von Bogotá / Fot: Usuario de Flickr magdalar.

  • Erwerb von wunderschönen, regionaltypischen, von den Bewohnern der Region erarbeiteten Kunsthandwerksgegenständen.
  • Kostprobe der variantenreichen Gastronomie
  • Besuch des Botanischen Gartens von Bogotá.
  • Besuch folgender Ausstellungen: In Mariquita über Maler, Gemälde und Techniken, in Honda über die Botanische Expedition und die Bestimmung der Pflanzen, in Ambalema über die Expedition als wissenschaftliches und nachhaltiges Unternehmen und in Guaduas eine mit dem Titel Von Mutis bis Matís (Francisco Javier Matís nahm als Zeichner an der Expedition teil).
  • Besuch folgender historischer Gebäude: Das Haus der Maler in Mariquita, das Museumshaus Alfonso López in Honda, die alte Kirche in Ambalema und das Kloster von La Soledad in Guaduas.

Als Teil der touristischen Attraktionen im Rahmen der Zweihundertjahrfeier werden Ausstellungen organisiert, bei denen Poster der Botanischen Expedition vom Kolumbianischen Institut für Anthropologie und Geschichte (span. Abk. ICANH) gestiftet werden. Es werden auch interaktive Veranstaltungen für Kinder wie Erwachsene angeboten.

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