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Bogotá wurde am 6. August 1538 von Gonzalo Jiménez de Quesada gegründet. Sie liegt auf einer ausgedehnten Hochebene auf 2.600 Metern ü.d.M. und ihre Durchschnittstemperatur beträgt 14° C, kann aber während des Jahres variieren.
Bogotá hat sich zu einer modernen Stadt entwickelt, mit großzügigen öffentlichen Plätzen, einem hocheffizienten Massentransportsystem, dem größten Fahrradwegenetz von Lateinamerika und einer kontrastreichen Architektur, die aus einer mehr als vier Jahrhunderten langen Geschichte hervorgegangen ist.
Die Stadt hat sich zu einem wichtigen Reiseziel für Touristen heraus kristallisiert und bietet eine Vielzahl an kulturellen, gastronomischen und Freizeitaktivitäten.
Die Kirche des Señor Caído (Gefallenen Herrn) von Monserrate gehört zu den wichtigsten Wallfahrtsorten des Landes und wurde seit ihrer Errichtung im Jahr 1640 von Millionen von Menschen besucht. Die Kirche liegt auf einem der Hausberge von Bogotá auf 3.152 Meter ü.d.M.
Die Kirche beherbergt die wunderschöne und ehrwürdige Figur des Santo Cristo Caído a los Azotes y Clavado en la Cruz (Der durch Peitschenhiebe gefallene und gekreuzigte Christus), ein Werk des Bogotaner Meisters Pedro de Lugo y Albarracín.
Auf einem engen und steinigen Pfad steigen die Pilger seit fünf Jahrhunderten empor, auf der Suche nach dem Licht, das ihren persönlichen Weg erleuchten, ihre Beschwerden erleichtern und ihre tiefsten Gesuche erwidern möge.
Die Wunder des Heiligen Jesuskindes haben auf viele der frommen Gläubigen eingewirkt.
Eine weitere Pilgerstätte und stärkster Glaubensausdruck ist die Anbetung des Jesuskindes von Prag, das man Anfang des 20. Jahrhunderts fand und heute in dem populären Wohnbezirk 20 de Julio von Bogotá aufbewahrt ist. Täglich kommen Tausende von Pilgern hier in der Kirche des Heiligen Jesuskindes zusammen, auf der Suche nach der Gnade des Wunderkindes.
Die traditionellen Novenen verhelfen den Andächtigen, zu Gott und zu sich selbst zu finden, in einer prunkvollen Kirche, die der Salesianer-Pater Juan del Rizzo, der 1914 nach Kolumbien gekommen war, im Jahr 1937 bauen ließ.
Die Wunder des Jesuskindes haben auf viele der frommen Gläubigen eingewirkt und deshalb ist es zum wichtigsten Symbol des christlichen Glaubens des Landes geworden.
Bogotá ist zu einem hoch interessanten Ziel für den religiösen Tourismus geworden, da die Gläubigen nicht nur an den Wallfahrten und feierlichen Zeremonien teilnehmen können, sondern auch die Möglichkeit haben, faszinierende Geschichten und Legenden um die Entstehung der Kirchen mit ihrem teils prächtigem Baustil und überraschenden Innendekor kennen zu lernen.
Jeder Augenblick des Jahres ist günstig, um die Architektur und die Geschichte der symbolträchtigsten Kirchen der Stadt und ihrer Umgebung zu genießen.
Weitere erwähnenswerte Kirchen von religiösem und architektonischem Interesse sind: Unserer Lieben Frau von Guadalupe, die Museumskirche von Santa Clara, die Hauptkathedrale von Kolumbien und die Kirchen von San Agustín, San Francisco und San Ignacio.
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