Ciudad Perdida war das beeindruckendste, was ich in Kolumbien kennen gelernt habe. Ich möchte sie so bald wie möglich noch mal durchlaufen, aber diesmal mit meiner Familie.
Belén Arroez
aus Spanien
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In der Ciudad Perdida (verlorene Stadt)
Der archäologische Park Ciudad Perdida (verlorene Stadt), auch alsTeyuna bekannt, liegt in der Sierra Nevada de Santa Marta, an einem der Ufer des Buritaca - Flusses.
ZurCiudad Perdida gelangt man durch Wälder, die reich an exotischer Fauna und Flora sind, läuft über Hängebrücken, überquert Berge und geht an Wasserfällen vorbei. Hier, inmitten eines tropischen Urwaldes und Bäumen von 40 bis 50 Metern Höhe, befinden sich die Ruinen des großen Tayrona -Imperiums, das sich durch sein hoch entwickeltes Zusammenspiel von Natur und Zivilisation mit einer außergewöhnlichen Architektur aus Stein auszeichnet.
Ciudad Perdida: „eine Landschaft mit großer Artenvielfalt, Terrassen, wie es sie nirgendwoanders auf der Welt gibt, eine lebende Kultur, wie man sie in den hier ansässigen indigenen Völkern spürt, prächtige Flüsse, die in dieser Gegend entspringen und eine exotische Fauna und Flora, das sind die Reize von Teyuna .” /Leiter des Naturparks Sierra Nevada, Gabriel Tirado Muñoz/
Die Ciudad Perdida wurde 1975 von einem Guaquero (Person, die Gräber von Ureinwohnern sucht) entdeckt und im Jahr 1976 wurde diese Entdeckung vom Institut für Anthropologie in Bogotá bestätigt.
Die Unterkünfte von Ciudad Perdida wurden auf stufenförmigen Steinterrassen, die Ringe von fünf bis acht Meter Durchmesser bildeten, gebaut.
Nachforschungen von Anthropologen zufolge wurde Ciudad Perdida etwa im Jahr 700 nach unserer Zeitrechnung gebaut und war das wichtigste, städtische Zentrum unter 250 Siedlungen, die bis heute in der Sierra Nevada de Santa Marta entdeckt wurden. Seine Bevölkerung schwankte zwischen 1.400 und 3.000 Einwohnern.
Die Ciudad Perdida bestand aus über 250 Terrassen, die in acht Bezirke eingeteilt waren, deren Raum zum Leben, Arbeiten und der Durchführung religiöser Zeremonien diente. Die Stadtviertel waren durch ein Netz von steingepflasterten Wegen und Treppen an den Berghängen, die den Zugang zu den Feldern und Plantagen sicherten, miteinander verbunden.
Der Vorteil dieser Art von Architektur der Tayrona-Kultur bestand darin, mit Hilfe eines Kanalsystems, welches eine wirksame Kontrolle des Wassers ermöglichte, die durch Regen erzeugte Verwitterung an den Berghängen zu verhindern. Dafür bauten die Ureinwohner auch zwölf Meter hohe Mauern, die die zahlreichen Wege, die die Stadt durchquerten, befestigten.
Für weitere Information: ICANH (Kolumbianisches Institut für Anthropologie und Geschichte): Ciudad Perdida
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