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Logo der Zweihundertjahrfeier in Bogotá / Zur Verf. gestellt vom Dezernat für Freizeit, Kultur und Sport von Bogotá.
Die Geschichte der kolumbianischen Unabhängigkeit fand ihren Ursprung in der Stadt von Bogotá, wobei der Auslöser ein ausgeliehener Ständer für eine Blumenvase mit dem Wappen der spanischen Krone, der berühmte Florero de Llorente, war, und dieser Zwischenfall eine Reihe von Ereignissen zur Folge hatte, die zum Beginn der Unabhängigkeitsbewegung führten. Sie endete aber auch in Bogotá, als die Befreier nach dem entscheidenden Sieg bei der Schlacht von Boyacá in Santafé, wie die Hauptstadt zu dieser Zeit genannt wurde, triumphierend einzogen.
Bogotá wurde Zeuge der Unabhängigkeitsbewegung.
Der berühmte Erste Aufschrei zur Unabhängigkeit ertönte am 20. Juli 1810 und von diesem Zeitpunkt an begannen die Kämpfe der Freiheitsbewegung. Im Jahr 1815 griff Spanien an, um erneut die Kontrolle über die von den Rebellen beherrschten Provinzen zu erlangen, 1819 jedoch, nachdem die Befreiungskampagne die Besiedler entwaffnete und diese sich ergaben, wurde die unabhängige Republik ausgerufen.
Im Jahr 1910, während der Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Unabhängigkeit, wurde eine Urne versiegelt, in der historische Archive über Kolumbien aus der damaligen Zeit aufbewahrt wurden, die in einem Zusammenhang zur Geschichte standen. An diesem 20. Juli 2010, also hundert Jahr später, werden die Geheimnisse jener Zeit im Museum von Bogotá während einer feierlichen Zeremonie enthüllt.
Der Panzerschrank aus Blei enthält einige Inschriften und die Dokumente und Objekte, die sich in ihr befinden, werden nach ihrer Öffnung entnommen und sollen zukünftig dann die Sammlung des Museums von Bogotá bereichern. Da täglich Geschichte geschrieben wird und die Erinnerungen ihr wertvollster Nachlass sind, wird eine neue Urne mit Information zum heutigen Kolumbien gefüllt und aufbewahrt, um sie dann in hundert Jahren, also im Jahr 2110, wieder zu öffnen.
Deshalb werden die Einwohner von Bogotá aufgerufen, ihre Ideen einbringen, um den Inhalt dieser neuen Zeiturne zu bestimmen. Sie wird dann ein Jahrhundert lang verschlossen bleiben, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Kolumbien seine Dreihundertjahrfeier begehen wird. Das Museum von Bogotá, in dem die Urne ausgestellt ist, befindet sich auf der Carrera 4 # 10 – 18.
Am Chorro de Quevedo im Viertel von La Candelaria hatte Bogotá ihren Ursprung.
La Candelaria ist die historische Altstadt von Bogotá und liegt in der Stadtmitte. Sie ist voll von Häusern und Gebäuden im Kolonial- und Republikanerstil und somit größter architektonischer Zeuge der Zeiten von Simón Bolívar und den Helden des Vaterlandes. Jedes Haus, jede Ecke birgt irgendeine Geschichte oder Anekdote in sich und bereichert damit die Erinnerung des Volkes.
Es gibt unzählige Orte, die man besuchen sollte und ein Nachmittag reicht nicht aus, um alle Museen kennen zu lernen und die teilweise noch steingepflasterten Straßen und Gassen zu durchlaufen, von der Gegend, die einst als Hauptstadt des Vizekönigreichs von Neu-Granada galt. Hier ein paar Tipps für die Liste eines jeden Besuchers:
Im Jahr 2010 wird sich ganz Bogotá engagieren, um die beste Gedenkfeier anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der Unabhängigkeit zu veranstalten. Zu den Feierlichkeiten gehören eine große Militärparade, das Große Nationale Konzert, bei dem die bedeutendsten Interpreten der kolumbianischen Musik mitwirken, um den Einwohnern der Hauptstadt und den Touristen, die sich gerade in der Stadt befinden, eine großes Unterhaltungsprogramm zu präsentieren.
Und als Highlight wird es auch ein atemberaubendes Spektakel an Licht und Farben geben, wenn nämlich die Experten, die das Feuerwerk in Peking während der Olympischen Spiele 2008 organisiert haben, ein entsprechendes hier zum Besten geben werden.
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