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Die Lagune von Tota liegt in Boyacá, einem Departamento der Andenregion von Kolumbien, das sich durch seine grüne Landschaft, die fruchtbare Erde und die Freundlichkeit seiner Menschen auszeichnet. Sie ist umgeben von kleinen Dörfern und einer schönen, sehr friedlichen Natur. Tauchen Sie ein und genießen Sie es!
Nach Tota gelangt man auf dem Landweg und am einfachsten von Bogotá aus über die Nord-Autobahn in Richtung Tunja, der Hauptstadt von Boyacá, vorbei an mehreren Gemeinden bis nach Sogamoso. Von dort aus nimmt man den Weg zur schon von weitem sichtbaren, 60 km² großen Lagune.
In Sogamoso, bekannt als die Stadt der Sonne und des Stahls, sollte man unbedingt anhalten, um die Kirche von La Virgen de Morcá, das Archäologische Museum und den ehrwürdigen Sonnentempel zu besuchen. Letzterer ist ein Ort, der von der Weisheit der Eingeborenstämme, die diese Gegend besiedelt haben, erzählt.
Auf dem Weg nach Tota gibt es unzählige, wunderschöne Orte zum kennen lernen.
Weiter geht es über eine Ausfahrt in Richtung Yopal, der Hauptstadt des Departamentos von Casanare, die sich durch wunderschöne Panoramablicke auf die Region auszeichnet, bis hin zum Aussichtspunkt El Crucero, von wo aus man das letzte Stück zur Lagune von Tota zurücklegt und dabei durch Kartoffel-, Lauchzwiebel- und Erbsenanbaugebiete fährt.
Von Sogamoso aus sind es lediglich 29 km, aber die Fahrzeit zieht sich ziemlich hin, da man von 2.560 auf 3.015 Meter ü.d.M. ansteigen muss und bedingt durch die Schönheit der Landschaft man sich regelrecht gezwungen fühlt, ab und zu anhalten zu wollen.
Die Strände der Lagune von Tota sind denen eines Meeres zum Verwechseln ähnlich / Foto: Flickr-Nutzer saminblue.
Der Name Tota bedeutet Land des Ackerbaus in der Eingeborenen-Sprache. Die Lagune mit diesem Namen ist eine großflächige, natürliche Süßwasser-Formation, die an ihrer tiefsten Stelle 61 Meter erreicht und eine Wassertemperatur von 0° bis 12° C aufweist. In der Lagune befinden sich die drei kleinen Inseln Cerro Chiquito, Santa Helena und San Pedro, die auch als Amor (Liebe), La Ballena (Der Wal) und San Pedro (St. Peter) bekannt sind.
Neben den bereits erwähnten Anbaugebieten wird die Lagune umrahmt von Trauerweiden, während sich in ihrem Wasser Regenbogenforellen tummeln. Sie sind natürlich eine der regionaltypischen Spezialitäten, die man in vielen verschiedenen, köstlichen Zubereitungsarten auf den Tellern wiederfindet.
Die drei Inseln von Tota sind Cerro Chiquito, Santa Helena und San Pedro.
Am Ufer der Lagune liegt die Gemeinde von Aquitania, ein malerischer Ort, der dem Zwiebelanbauer alle Ehren erweist, da dieses Lauchgewächs hier tonnenweise gedeiht. Eine saftige Forelle und ein erfrischender Kaffee im Dorf und dann kann es weitergehen mit dem angenehmen Ausflug in die nahe Umgebung der Lagune und zum exotischen Strand des kalten Klimas, Playa Blanca.
Denn obwohl Playa Blanca an einem See liegt, wähnt man sich hier in einer Meeresbucht mit einem wunderbar weißen Sandstrand. Dieser friedliche Ort bietet ideale Bedingungen zum Boot fahren, um zu wandern und zu zelten. Es werden aber auch Wassersportarten, darunter Segeln, angeboten und jedes Jahr findet eine Angel- und Wassersportmeisterschaft statt.
Man muss nicht unbedingt auf demselben Weg wieder zurückkehren, sondern kann die Lagune komplett umrunden und kommt dabei an weiteren, friedlichen, anliegenden Dörfern wie Tota, Cuitiva und Iza, die typisch für die Region von Boyacá sind, vorbei. Ihre Häuser weisen einen traditionellen Baustil auf, den sowohl bäuerliche wie koloniale Merkmale prägen.
Im zentralen Hauptpark von Cuitiva steht das interessante Denkmal an Bochica und eine Replik der Lagune von Tota, während man in Iza nicht umhin kommt, die Thermalquellen zu genießen, das Kunsthandwerk kennen zu lernen, die neuen Zubereitungsarten der Forelle zu kosten und nicht zuletzt sich am immergrünen Panorama, welches das Departamento von Boyacá anbietet, zu erfreuen.
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