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Nur 40 Minuten von Pasto entfernt versteckt sich die Lagune von La Cocha an den kältesten Tagen im Nebel und erstrahlt in vollem Glanz wenn die Sonne scheint. In ihrer Mitte ruht die Insel von La Corota. Der Legende nach soll sie einst eine Frau gewesen sein, die aufgrund von Eifersucht in Insel und Heiligtum verwandelte wurde. Es wird auch gesagt, dass die Insel La Corota die Kalebasse gewesen sei, aus der das Wasser strömte und somit den Stausee gebildet hat. Die mit dieser Art von Legenden umwogene Lagune ist die Heimat eines der kleinsten Naturreservate innerhalb des Verbundes der Staatlichen Naturparks.
Die Lagune von La Cocha ist sehr legendenträchtig.
Diese Lagune befindet sich im niedrigsten Páramo-Ökosystem der Welt und die sie umgebende Vegetation besteht aus Frailejones, den für dieses Klima typischen, zu der Espeletia-Gattung gehörenden Halbsträuchern. Weitere Pflanzen der Region sind Motilón dulce, Virginia-Eichen, knolligen Kapuzinerkressen, Myrten, Anturien, Cancho, Palo 'e rosa, eine Art der Schmetterlingsblütler, Sietecueros, eine Art der Schwarzmundgewächse und Motilones silvestres.
Wer La Cocha kennt, kann bestätigen, dass die Gegend eine positive Energie ausstrahlt und dadurch besonders zum Entspannen und Ausruhen vom täglichen Stress geeignet ist. Weiterhin sind ihre Gewässer von hoher Reinheit, was zum üppigen Gedeihen von Pflanzen- und Tierarten auf dem Land und im Wasser beiträgt. Aus diesem Grund zählt sie zu den wertvollsten und best gepflegten Ressourcen für Bewohner und Touristen.
Die Lagune kennt man auch als Guamuez-See. In den umliegenden ländlichen Gemeinden leben Nachfahren der Eingeborenen-Stämme Quechua, Kamsá, Kofán und Quillacingas, die die Gegend einst als Heilige Stätte betrachteten. Besonders stolz sind diese Bauern auf die über 30 Naturreservate, die sich in privater Hand befinden und für die Erhaltung der Zone sorgen.
La Cocha ist der zweitgrößte natürliche Stausee in Kolumbien.
Auf der Insel La Corota leben Arten der Flora und Fauna, die typische Vertreter des Páramo-Ökosystems sind. Darunter zählen mehrere Arten von Moosen, Amphibien, Vögel, Fische wie Regenbogenforellen, Toracitas und Ruderenten, um nur einige zu nennen.
Dieses Reservat, welches im nördlichen Teil der Lagune liegt, ist nur ganze 12 ha groß, dennoch bewahrt es seinen ganzen natürlichen Reichtum und trägt zu einer wundervollen Landschaft bei. In der Vergangenheit war es eine Stätte der Anbetung und des Kultes der Quillacingas-Stämme. Und auch heutzutage ist es immer noch ein Ort für Wallfahrten und religiöse Feierlichkeiten, bei denen die Jungfrau von Lourdes angebetet wird.
In der Mitte der Insel führt ein 500 Meter langer Pfad durch das Naturschutzgebiet und endet an einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Lagune genießen kann. Die höchste Erhebung von La Corota liegt bei 2.830 M.ü.d.M, und die gesamte Insel ist von einem 4 ha großen Streifen von Totora, einer Binsengewächs-Art umgeben.
Zu den interessantesten und meist besuchten Orten gehören:
Die Anlegestelle von El Encano, die als El Puerto bekannt ist und wie ein kleines ländliches Venedig wirkt
In La Cocha werden verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten:
Als Ausrüstung empfiehlt man gegen Kälte schützende Bekleidung, wasserdichte Siefel und ein Regencape. Wichtig ist auch darauf hinzuweisen, dass die Touristen sich immer dessen bewusst sind, die Reinheit des Wassers zu bewahren und das Umfeld nicht mit Müll und dergleichen zu verschmutzen.
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