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Plaza de Bolívar, Bogotá
In Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien, auf 2.650 Meter ü.d.M gelegen, erlebt und spürt man die Kultur. In dieser 1538 gegründeten Metropole harmonieren Vergangenheit und Gegenwart miteinander und vermitteln dabei ihren Besuchern die vielfältigsten, künstlerischen Eindrücke, von Museen, Theatern, Tanz, Musik bis hin zu vorzüglicher Gastronomie.
Schon seit langem zeichnet sich Bogotá für ihr reiches, soziokulturelles Angebot aus, hervorgegangen aus dem Zusammenfluss der ursprünglichen und gegenwärtigen Kulturen Kolumbiens. Als Ergebnis findet man in der Stadt, außer einer vitalen Gegenwart, die Vergangenheit der Vorfahren, die sich in Architektur und ihren in Museen aufbewahrten, historischen Werken wieder finden.
Diese Stadt überrascht ihre Besucher an jeder Ecke, indem sie immer und überall etwas zum Sehen und Unternehmen anbietet. In Bogotá gibt es:
Catedral Primada de Colombia (Hauptkathedrale Kolumbiens)
Weiterhin gibt es:
Theater, Konzerte, Lyrik, Kino, Klassisches Ballett, Tanztheater und die beliebten Open Air-Veranstaltungen gehören in Bogotá zur Angebotspalette für jeden Geschmack.
Weiterhin ist Bogotá beliebt wegen seiner künstlerischen Open Air-Veranstaltungen, wie das weltgrößte Theaterfest Iberoamerikanisches Theaterfestival von Bogotá, sowie Rock al Parque, Jazz al Parque, das Filmfestival von Bogotá, das Tanztheaterfestival der Universitäten, Ballett al Parque, Ópera y Zarzuela (span. Gattung des Singspiels) al Parque, das Festival für Volkstänze und Bräuche aus aller Welt, Alimentarte (Gastronomiefestival), um nur einige zu nennen. Diese öffentlichen und kostenfreien Angebote machen die Kultur in der Hauptstadt zum Grundrecht der Einwohner und Besucher.
Das reichhaltige und vielfältige Kulturangebot von Bogotá hält mit jeder großen Hauptstadt der Welt mit und wird gleichzeitig zur Touristenattraktion.
In Bogotá ergänzt sich das gesamte geistige Erbgut aus Sitten und Gebräuchen der eigenen multi-ethnischen Bevölkerung mit den Räumlichkeiten, die die Kultur beherbergen, und bei denen man den Eindruck hat, als sei die Zeit stehen geblieben. Zu den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden zählen Kirchen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, religiöse und weltliche Pilgerstätten und architektonische Bauten, die das reiche Kulturerbe ausmachen.
Höhepunkte für die Besucher Bogotás sind die berühmte Salzkathedrale von Zipaquirá nördlich von Bogotá, der Berg von Monserrate, das Theater Colón und unzählige Häuser im Kolonialstil im Altstadtviertel La Candelaria, welche Stil und Gebräuche der damaligen kleinen Stadt bewahren.
Gasse im traditionsreichen Altstadtviertel La Candelaria
Beim Schlendern durch das historische Altstadtviertel der Stadt führt man die Besucher in die Vergangenheit zurück, während sie gleichzeitig die Gegenwart intensiv vor sich haben. Seine Gassen sind Zeugen der an der Hauptstadt vorbeigegangenen Jahrhunderte und jedes Fenster, jede Tür, jede Ecke kann eine Geschichte erzählen
Heutzutage ist die Innenstadt der Brennpunkt von Politik und Verwaltung. Dort befinden sich die Casa de Nariño (Sitz der Regierung), das Parlament, der Oberste Gerichtshof und das Hauptbürgermeisteramt, welche durch ihre Geschichte und Tradition zum Kulturerbe der Stadt beitragen.
Touristen aus aller Herren Länder besuchen das berühmte Goldmuseum mit seinen dort aufbewahrten präkolumbischen Schätzen, darunter das berühmte Muisca-Floß (Floß des Muisca-Volksstammes der bekannten El Dorado-Legende). Im Jahr 2009 öffnete das renovierte Goldmuseum erneut seine Türen, um auf 13.000 Quadratmetern die Schmuckstücke und Schätze der Kulturen Quimbaya, Calima, Tayrona, Sinú, Muisca, Tolima, Tumaco und Malagana, u.a. auszustellen.
Das Goldmuseum ist das weltgrößte seiner Art und ist zur regelrechten Ikone Bogotás geworden.
Das Goldmuseum ist Teil der Kulturellen Sammlung der Zentralbank, zu der weiterhin gehören: Die Bibliothek Luis Angel Arango, der Saal für Wanderausstellungen, die Sammlung musikalischer Instrumente, der Konzertsaal, die Münzsammlung, das Botero-Museum und das Kunstmuseum der Zentralbank, in dem sich der Saal für Religiöse Kunst befindet, mit ständigen Ausstellungen der Reliquien La Lechuga, La Preciosa und Las Clarisas.
Etwas nördlicher befindet sich das Museo Nacional (Landesmuseum), welches in seinen Sälen die ältesten Funde der Menschheit auf kolumbianischem Gebiet (10.000 v.Chr.) ausstellt: Wissenschaftliche Geräte, Keramiken, Möbel, Porträts, Fahnen, landestypische Kunststücke, u.a.
Bibliothek Luis Angel Arango
Derzeit gibt es 17 ständige Ausstellungshallen, weiterhin den Saal für Wanderausstellungen im 2. Stock, der ein ständiges Angebot an Ausstellungen über verschiedenen Themen und Autoren von Geschichte, Anthropologie und nationale wie internationale Kunst bietet.
Das Museo Nacional gilt als das älteste in Kolumbien und eines der ältesten in Amerika. Es wurde 1823 gegründet und war eine ehemalige Strafanstalt mit befestigten Mauern. 1975 wurde es unter Denkmalschutz gestellt und 2009 werden die 185 Jahre, die es zur Erhaltung und Verbreitung der kulturellen Werte Kolumbiens beigetragen hat, gefeiert.
Casa Museo Botero
Zu den bekanntesten gehören Casa Museo Quinta de Bolívar, La Casa de la Moneda, Museo Botero, Casa del Florero oder Museo del 20 de Julio, Casa Enrique Grau Araujo, Casa de la Poesía Silva, Casa del Sabio Francisco José De Caldas und Casa Museo Francisco De Paula Santander.
Die meisten dieser Casas Museo rufen den Ursprung der Stadt ins Gedächtnis, mit ihren wichtigsten Persönlichkeiten und charakteristischen Werken der Epoche. Auf diese Weise lernt man in einer Zeitreise ein wenig ihre Vergangenheit kennen.
Und Zeuge der Avantgarde Bogotás ist das Museo de Arte Moderno de Bogotá (MAMBO), das Museum für zeitgenössische Kunst. 1963 gegründet und eingeweiht mit der Ausstellung Tumba (Grab) des Meisters Juan Antonio Roda, kann es heutzutage eine Sammlung von 2200 Kunstwerken aufweisen. In diesem Museum findet man die kolumbianische Kunst der Modernen mit repräsentativen Werken wie Unsere Heilige Frau Fatima von Fernando Botero, Gravuren von Alvaro Barrios, ein Bett von Feliza Burstyn und eins der Möbelstücke von Beatriz González.
Für Kinder wurde das Interaktive Zentrum für Wissenschaft und Technologie, MALOKA, gegründet.
Das Angebot der Bogotaner Museen bietet für jeden Geschmack etwas. Für die Kinder das erwähnte MALOKA, dessen Ziel es ist, auf Entdeckungsreise zu gehen, kennen lernen und Spaß haben, mittels technologischer, wissenschaftlicher, kultureller, erzieherischer und spielender Mittel, für Besucher jeden Alters.
MALOKA bietet Ausstellungsräume, einen Platz mit Wasserspielen, Shops, Restaurants, ein Internetcafé und ein Cine Domo, das erste gigantische 3D Theater in Lateinamerika, welches faszinierende Eindrücke von Licht und Ton vermittelt.
Dies ist nur ein Ausschnitt des kulturellen Bogotás. Außer Museen, Festivals, Casas Museo, Events, interaktiven Zentren, Parks, Theatern, Tanz- und Kulturveranstaltungen, sind es die Einwohner der Hauptstadt selbst, die die Grundlage für diese lebendige und spürbare Kultur schaffen.
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