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Buckelwal im kolumbianischen Pazifik /Fot. 24327250@N04
Die 1.300 Kilometer lange Pazifikküste ist eine der feuchtesten Gegenden der Erde, mit Niederschlagsmengen von über zehntausend Kubikmillimetern pro Jahr.
Im Norden, wo das Gebirge Baudó bis in den Ozean vordringt und Buchten und Haffe bildet, befindet sich eine Urwaldgegend mit einer großen Artenvielfalt. Der Süden, flacher und von reißenden Flüssen zerklüftet, charakterisiert sich durch felsige und mit Mangroven umsäumte Strände.
Eine Region mit einem unermesslichen, ökologischen Reichtum, enormen Wasserressourcen und reichhaltigen Bodenschätzen
56 Kilometer von der Küste entfernt liegen die Inseln Gorgona und Gorgonilla, die zum Staatlichen Naturschutzgebiet Kolumbiens erklärt wurden und Naturreservat für Fauna und Flora sind.
Über 300 Kilometer vom Küstenstreifen entfernt, liegt das Eiland Malpelo, ein Felsen, der aus dem Ozean ragt und von einem erstaunlichen Unterwasserleben umgeben ist.
Im Landesinneren ist die Pazifikregion genauso abwechslungsreich. Im Chocó überwiegt der Urwald und es gibt herrliche Strände wie Nuquí und Bahía Solano, wo sich die Touristen an den teilweise noch unberührten Naturlandschaften erfreuen können.
Fot. 24327250@N04
Die Buckelwale kommen jedes Jahr hierher, um sich fortzupflanzen und die Meeresschildkröten bewohnen ihren natürlichen Lebensraum. Die einheimischen und ausländischen Touristen suchen die Gegend auf, um diese Arten zu beobachten und genießen die wunderbaren Symphonien, die die Wale während der Paarung ertönen lassen.
Am kolumbianischen Pazifik und speziell im Chocó leben vorwiegend Schwarze, die während der Kolonialisierung von den Spaniern Chocoes genannt wurden, aber auch verschiedene indigene Volksstämme wie die Guambianos und die Paeces.
Video: www.natibo.org
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