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Eine der zwei Geschichten, die die Einwohner von Villa de Leyva mit Stolz erzählen, ist die eines Bauern, der, als er wie gewohnt seiner Feldarbeit nach ging, an einem Tag im Juni 1977 auf einen riesigen Felsbrocken stieß. Als er ihn abputzte und den Staub entfernte kam etwas zum Vorschein, das wie ein Fossil aussah. Eine Gruppe von Archäologen nahm darauf hin an diesem Ort intensive Ausgrabungen vor und die Präparierung und Restaurierung der Reste, die auf Entscheidung der Gemeinde nun in einem dafür hergerichteten Museumshaus mit Namen El Fósil ausgestellt sind.
Zu Vorzeiten war Villa de Leyva von einem Meer bedeckt, welches verschwand, als sich die Anden gebildet haben.
Das zur Sammlung gehörende versteinerte und als Kronosaurus bekannte Ur-Reptil ähnelt einem in Australien gefundenen und misst ohne Schwanz 8 Meter. Das Fossil ist ein Touristenmagnet und gehört aufgrund seiner Einzigartigkeit und Größe zu den am meisten besuchten Attraktionen des Departamentos von Boyacá. Es zählt damit zu den größten, im Land gefundenen Fossilien.
Dennoch versteckt sich die wahre Geschichte dieses zauberhaften Dorfes hinter dem Mythos von Bachué, der besagt, dass diese Göttin aus der Lagune von Iguaque auftauchte, mit einem Kind in ihren Armen, und sich dann in den Wald begab und dort wartete, bis es heranwuchs, um dann mit der Besiedlung des Landes zu beginnen. Als die Göttin Bachué ihre Mission erfüllt hatte, tauchte sie wieder in die Tiefen der Lagune von Iguaque ab, um dort auf ewig zu ruhen.
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