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Jean-Claude Bessudo

Jean-Claude Bessudo /Fot. Hernan Díaz/

Jean-Claude Bessudo /Foto Hernan Díaz/

Interview mit Jean-Claude Bessudo, ein Franzose, der Mathematiklehrer werden wollte und heute Präsident von Aviatur, der größten Tourismusorganisation Kolumbiens mit Agenturen in 27 Städten, ist und aus Unternehmen zusammengesetzt ist, die in den Branchen Reise und Tourismus, Außenhandel, Marketing, Versicherungen, Medizinische Dienstleistungen, Technologie und Handel tätig sind. Bessudo ist ein fanatischer Reisender und verliebt in Mompox und Cayo Bolívar (ein 25 km südöstlich von San Andrés gelegenes Eiland), der vor 48 Jahren den Entschluss gefasst hat, nach Kolumbien zu kommen und hier nun hängen geblieben ist.

Welche Staatsbürgerschaft haben Sie?

JCB: Ich bin Franzose und Kolumbianer.

Wann haben Sie sich entschlossen, nach Kolumbien zu kommen?

JCB: Vor 48 Jahren.

Warum sind sie damals hierher gereist?

JCB: Als mein Vater 1956 starb, sagte mein Onkel Víctor jedes Jahr, dass ich nach Kolumbien kommen sollte, um das Land kennen zu lernen und als ich dann 12 Jahre alt war, reiste ich endlich nach Bogotá.

War das Ihr erster Besuch in Kolumbien?

JCB: Ich blieb von 1960 bis 1965 und ging ins Liceo Francés zur Schule und studierte dann ein Semester an der Universität Los Andes. Danach reiste ich nach Belgien, wo ich zwei Jahre studierte. Ich brach mein Studium ab und entschloss mich, nach Kolumbien zurückzukehren, um als Mathematiklehrer zu arbeiten. Als ich ankam, war mein Onkel vor kurzem gestorben. Ich war 19 Jahre alt und meine Tante fragte mich, ob ich mit ihr arbeiten wolle. So habe ich angefangen, in Aviatur zu arbeiten.

Welche Orte haben Sie besucht, seit Sie in Kolumbien leben und welche davon haben Ihnen am besten gefallen und warum?

JCB: Ich habe viel vom Land kennen gelernt: Die Inseln Providencia, San Andrés, das Departamento Chocó, die Halbinsel Guajira, das Amazonas-Gebiet, die Pazifikküste, das kolumbianische Massiv, die Orte Pitalito, Mompox, La Pedrera. Und ich kenne auch einige Naturparks.

Der schönste bewohnte Ort des Landes ist vielleicht Mompox, weil die Zeit dort stehen geblieben zu sein scheint, seit der Magdalena im vorletzten Jahrhundert seinen Flusslauf geändert hat. Und als Ort in der Landschaft ist für mich das wahre Paradies, das kurz vor San Andrés liegt: Das Eiland namens Cayo Bolívar. Dort findet man kaum Touristen.

Warum glauben Sie, dass Ausländer Kolumbien besuchen sollten?

JCB: Weil es ein wunderbares Land ist, weil es nette Leute hat, weil es ein authentisches Land ist. Es hat absolut alles.

Haben Sie vor, in ihr Land zurückzukehren?

JCB: Ich reise zwei bis dreimal im Jahr. Das kommt davon, wenn man ein Reisebüro hat, man problemlos reisen kann und wann immer man dazu Lust hat.

Aber ich meine eher eine Rückkehr für immer...

JCB: Ich bin Pensionär. Meine größte Sehnsucht ist es, ab und zu mit einem Hinflugticket ohne Rückflugbestätigtigung reisen zu können, für fünf Tage oder wenn es mich reizt, auch einen Monat und aufs Geratewohl, aber leider konnte ich mir diesen Luxus, seit ich 17 bin, noch nicht leisten.

Was halten Sie vom Leben in Bogotá?

JCB: Sie ist eine Stadt mit idealem Klima zum Arbeiten, nicht zu warm und nicht zu kalt und man schafft es, Leistung zu bringen. Eine Stadt mit einer Menge Kultur. Außerdem, dort, wo man Freunde hat, gefällt es einem, egal an welchem Ort der Welt.

Glauben Sie, dass Kolumbien Touristenziel auf Weltniveau ist? Und wenn ja, warum?

JCB: Ja, unbedingt, denn Kolumbien bietet alles und vor allem, weil es gastfreundliche Menschen hat, denen es gefällt, Besucher zu verwöhnen.

Kennen Sie die Werbekampagne Kolumbien, das einzige Risiko ist, dass du bleiben willst?

JCB: Ja, sie begeistert mich.

Gefällt Ihnen dieser Slogan?

JCB: Ja, er begeistert mich.

Sehen Sie sich als ein Ausländer, der in Kolumbien verliebt ist? Wenn ja, warum?

JCB: Ich bin Teil des nationalen Werbespruchs, ich betrachte mich nicht als Ausländer, ich bin doch bereits Teil vom Inventar, vom alten Inventar.

/Von: Ana María Campo/

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