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Silvia Parra /Fot. César Múñoz/
In Kolumbien respektiert, schätzt und achtet man den Ausländer sehr.
Die Beziehung, die Silvia Parra mit Kolumbien verbindet, beruht auf gegenseitiger Liebe: Von ihrer Seite her tut sie es mit dem Engagement im Rahmen ihrer journalistischen Tätigkeit beim Fernsehen, von anderer Seite ist es das positive Feedback, das sie von den Fernsehzuschauern bekommt. Hunderte von Rückmeldungen sind es, die sich für den hohen erzieherischen und kulturellen Wert der zwei Ressorts, in denen sie im Nachrichtensender CM& des Kanals Canal Uno als Produzentin und Sprecherin tätig ist, bedanken.
Man hat mich sehr gut behandelt in Kolumbien, ich habe mich nie als Ausländerin gefühlt.
Sie wurde in Venezuela geboren, als Tochter eines Kolumbianers und einer Venezolanerin, und obwohl sie den größten Teil ihres Lebens in ihrem Heimatland gelebt hat, übte Kolumbien bereits in ihrer Kindheit eine starke Anziehungskraft auf sie aus. Und diese Verbindung wurde noch stärker, als sie nach einem Französischstudium in Kanada für ein paar Tage hierher kam, um Möglichkeiten zur Weiterführung ihrer akademischen Ausbildung ausfindig zu machen. Und aus diesem kurzen Lapsus sind inzwischen sieben Jahre geworden, in denen sie ihren Studienabschluss in Sozialkommunikation und Journalismus erlangte, eine Spezialisierung in Organisations-Kommunikation absolvierte und nun eine erfolgreiche Karriere in der Medienbranche vorweisen kann.
Sie gibt zu, dass der Zufall und die politische Ungewissheit in Venezuela dazu beigetragen haben, um sich in Kolumbien niederzulassen, heute aber kann Silvia sagen, dass sie glücklich ist, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben, und auch wenn ihr Herz noch wegen ihrer Eltern für Venezuela schlägt, steht sie zu ihrem Leben in Kolumbien und ist stolz darauf, dass sie dank ihres sozialen Engagements, welches ihr Beruf mit sich bringt, so viel in das Land einbringen kann.
Silvia stellt mit Kreativität ihr Talent und ihre berufliche Kompetenz in den Dienst der Kolumbianer. Sie folgen ihr, bewundern sie und schätzen ihre journalistische Tätigkeit, denn sie ist fruchtbringend, verantwortungsvoll und fern von Banalität der allgemeinen Informationsverbreitung. Silvia ist ein netter und einfacher Mensch und präsentiert jeden Abend ihre intelligente und innovative Arbeit mit der Zuneigung und Dankbarkeit, die sie für Kolumbien empfindet.
SP: Ich bin Venezolanerin, habe aber auch die kolumbianische Staatsangehörigkeit.
SP: Im Jahr 2002, nachdem ich in Kanada Französisch studiert hatte und eigentlich nach Venezuela zurückehren wollte, aber wegen der politischen und sozialen Situation dort sind wir mit unserem Vater, einem Bogotaner, hierher gekommen, um ein wenig Luft zu schöpfen und zu warten, dass sich die Situation etwas beruhigt.
SP: IZunächst hatten wir vor, nur einige Zeit abzuwarten, bis sich die Krise in Venezuela abschwächen werde, dann aber fing ich an, Möglichkeiten zum Studieren ausfindig zu machen. Ich beschloss, ein Probesemester zu absolvieren und bin dann letztendlich geblieben.
SP: Nein. Denn in meiner Familie besteht die Tradition, die Zeit der Feiertage im Dezember in Kolumbien oder Mexiko zu verbringen, da ich Familienangehörige in beiden Ländern habe. Im Schnitt kam ich alle 2 Jahre, da die gesamte Familie meines Vaters hier in Kolumbien lebt.
SP: Vierzehn Tage. Ich hatte vor, kurz Ferien zu machen, um die Gelegenheit zu nutzen, Möglichkeiten zum Weiterstudieren ausfindig zu machen.
SP: Weil es mir gefiel. Ich fühlte mich sehr wohl in Bogotá, obwohl ich inzwischen auch eine Studienalternative in Mexiko bekommen hatte. Von Anfang an fühlte ich mich wie zuhause, da die Menschen unheimlich zuvorkommend waren. Man hat mich sehr gut behandelt in Kolumbien, ich habe mich nie als Ausländerin gefühlt.
LG: Ich kenne Cartagena, Santa Marta und habe Barranquilla kennen gelernt, als ich noch klein war. An den Wochenenden fahre ich gern in die nahe gelegenen Orte von Boyacá wie Paipa und Villa de Leyva. Die Menschen dort sind genauso freundlich, nur dass das Ambiente ruhiger ist. Mir gefällt Bogotá, ihr Klima, man hat hier alles, in der Stadt wie in ihrer unmittelbaren Umgebung. Wenn ich mal für ein paar Tage verreise, vermisse ich sofort Bogotá. Hier gibt es jede Menge Sachen und Programme, die man unternehmen kann.
LG: Bevor ich nach Kolumbien gekommen bin, studierte ich Französisch in Kanada. Heute arbeite ich in den Bereichen Sozialkommunikation und Journalismus, ich bin Produzentin und Sprecherin von zwei Ressorts des Nachrichtensenders CM& (Corresponsal Internet und CM& Global). Ich bin Herausgeberin einer Reihe von spezialisierten Fachzeitschriften und einigen des Kooperativen Sektors. Ich habe mit dem Nachrichtensender CM& zwei Bücher veröffentlicht, mit den Titeln Die 300 nützlichsten Adressen im Internet und Die 100 Adressen im Internet für Kinder.
SP: Weil es einfach alles hat. Als Beispiel das reiche Gastronomieangebot, ich finde das kolumbianische Essen toll. Oder die menschliche Wärme des Kolumbianers. Kein Ausländer, da bin ich mir sicher, wird sich nie so gut aufgehoben fühlen wie hier. Die Menschen respektieren, schätzen und achten den Ausländer sehr, was in anderen Ländern nicht unbedingt der Fall ist. Gut und dann sollte man Kolumbien besuchen, um die Vielfältigkeit des Klimas und der Kulturen kennen zu lernen, denn jede einzelne Region ist eine Welt für sich und ein bereicherndes Erlebnis.
SP: Im Moment nicht. Ich kann mich glücklich schätzen, hier zu sein. Und ich fühle mich wohl und sicher in Kolumbien.
SP: Ich kann sie nicht alle aufzählen, ich habe ein großes Verlangen, viele Orte Kolumbiens kennen zu lernen, die ich bereits virtuell besucht habe. Ich habe nicht so viel reisen können wie ich gern gewollt hätte, aber eines meiner Vorhaben für das Jahr 2010 ist, die wunderbaren Orte von Kolumbien zu entdecken. Zu den ersten gehört der Tayrona-Park, aber als Rucksacktourist, ohne Hotel, nur Zelten und Wandern.
SP: Ich empfehle Bogotá aufgrund ihres historischen Wertes, mit Orten wie z.B. das Stadtviertel La Candelaria und das gesamte kulturelle Angebot der Stadt. Weiterhin die Karibikregion und insbesondere Cartagena als eines der im Ausland meist erwähnten Reiseziele. Was mit sehr gefällt und ich es deshalb weiter empfehle, ist, auf längeren Reisen über Land in den Dörfern zu verweilen und sie kennen zu lernen, so wie man es auf der Strecke Bogotá-Cucutá, die durch wunderbare bis majestätische Landschaften, wie die Schlucht Cañón del Chicamocha, führt, tun sollte.
SP: Ja, absolut. Wegen der Diversität, die man hier findet, wegen des Programmangebots, das für jeden Geschmack etwas auf Lager hat. Überall bekommt man erholende, kulturelle, spannende und bis abenteuerliche Aktivitäten geboten. Das abwechslungsreiche Programm ist bedingt durch die sehr unterschiedlichen Klimazonen, durch Berge, Tiefebenen, Wasser und Meer. Hier wird in touristische Reiseziele investiert, um sie zu schützen und damit die Menschen die Möglichkeit bekommen, sie genießen und schätzen lernen zu können.
SP: Ja, ich kenne sie.
SP: Ja. Dieser Satz weckt die Neugier. Wenn Du noch nie in Kolumbien gewesen bist, fragst Du Dich: Was kann ich da groß verpassen? Die Werbekampagne hat ihre Wirkung und wer sie zu Gehör bekommt, dem bleibt sie im Gedächtnis haften. Ich kenne mehrere Venezolaner, die kolumbianischen Boden betreten und ihn nie wieder verlassen haben.
SP: Ich sehe mich als Kolumbianerin. Ich bin Tochter eines kolumbianischen Vaters und einer in Kolumbien verliebte Mutter. Ich bin mit Kolumbien im Herzen geboren. Es ist eine eingefleischte Liebe. Es sind die Menschen, die mir das Gefühl geben, Kolumbianerin zu sein. Und im Lauf der Zeit habe ich vergessen, dass ich Ausländerin bin.
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