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Die Liebe, die Brian C. Andrews für Kolumbien empfindet, kam unerwartet und hielt ihn so lang gefangen, bis er beschloss, sich in diesem Land niederzulassen. So kam ihm die Idee, es in anderen Teilen der Welt bekannt zu machen, um auf diese Art und Weise die exotische, paradiesische, moderne und liebenswürdige Facette dieses Landes, das ihn ahnungslos und von Anfang an gefesselt hat, zu übermitteln. Und somit wird über News In English des Fernsehkanals RCN dem Ausland über das wahre Gesicht Kolumbiens berichtet.
Während er seine Geschichte erzählt, erinnert er sich zurück: An jeden einzelnen Schritt, den er tat, an jedes Erlebnis und an jede Person, die bei jeder neuen Reise in sein Leben trat. Dieser US-amerikanische Journalist, der in den USA als bekannter Reporter des Fernsehkanals 7 von FOX und bei CBS tätig war, reiste vor 9 Jahren von Miami nach Bogotá mit dem Auftrag einer Berichterstattung und kehrte mit unzähligen Anekdoten zurück, die seine Meinung über Kolumbien veränderten.
Mir wurde klar, dass ich zwar im Süden der Florida arbeitete, sich aber mein wirkliches Leben in Kolumbien abspielte.
Als er nach Bogotá kam, entdeckte er nach und nach, dass sie eine ebenso moderne Stadt wie zum Beispiel New York war, außerdem voll von netten Leuten. Und schon drei Tage danach war er vom Land fasziniert und wieder zuhause angekommen sprach er nur noch lobend über dieses Land. Drei Jahre später gab er Auto, Wohnung und Arbeit auf, um hier sein Leben weiter zu führen.
Brian stellt den Kolumbianern seine Kenntnisse als Journalist zur Verfügung und in seinen Nachrichten kommen alle Nuancen des Landes zum Ausdruck, wobei er immer jene faszinierenden Elemente und die ganz besonderen Merkmale der kolumbianischen Kultur hervorhebt. Gleichzeitig genießt er die vielfältigen Landschaften, Städte, Düfte und Regionen, in denen er täglich etwas Neues entdeckt und in seinem Herzen mitnimmt.
BA: Ich bin aus Miami.
Ich kam zum ersten Mal nach Bogotá im Jahr 2001 aus Anlass eines dienstlichen Auftrages. Schon bei der Besichtigung der Stadt verliebte ich mich in sie und drei Jahre lang reiste ich ständig hin und her, um weitere Städte kennen zu lernen, meinen Horizont zu erweitern und mich von meiner Arbeit in Miami zu entspannen, bis ich den Entschluss fasste, mich für eine Nachrichtensendung in Englisch in Kolumbien fest zu engagieren und dies Land zu meiner zweiten Heimat zu machen.
BA: Der Kanal 7 von FOX schickte mich nach Kolumbien im Auftrag einer Sonderberichterstattung über den illegalen Drogenanbau. Ich erinnere mich noch genau, als ich neben meinem Kameramann im Flugzeug saß und zu ihm sagte: "Das wird ja ganz schön gefährlich werden", aber als ich dann aus dem Fenster schaute, sah ich einen Schatten mit verschiedenen Grüntönen und ein Landschaftsbild umgeben von saftig grünen Bergen, als ob sie aus einem Märchenbuch stammten: Das war die Hochebene von Bogotá.
BA: Ja. Alles, was ich von diesem Land wusste, stammte von Informationen weiterer Kommunikationsmedien aus anderen Teilen der Welt.
BA: Eigentlich nur 3 Tage – eben die, die als notwendig für die Berichterstattung eingeplant waren.
BA: Ein halbes Jahr nach dieser ersten Reise hatte ich so viele Dinge im Kopf und war ziemlich gestresst. Ich war an dem Punkt angelangt zu sagen: "Ich will sofort in das nächste Flugzeug steigen und nach Kolumbien zurückkehren". So nahm ich den Flug Miami-Cartagena und plötzlich sah ich mich in einem Café in der Ummauerten Stadt sitzen, wo eine wunderschöne Arie erklang und sich der Himmel tausendfach in Rot, Orange und Purpur färbte. Ich wähnte mich in einem Film und fragte mich: "Wie ist es möglich, sich in diesen Ort nicht zu verlieben?".
Die nächsten drei Jahre darauf merkte ich, dass ich recht regelmäßig nach Kolumbien reiste, um zu entspannen und auszuruhen. Und eines Tages dachte ich: "Irgendwie bin ich nicht glücklich. Wo eigentlich habe ich meine Freunde wirklich? Na sicher! Sie sitzen alle in Kolumbien! Mir wurde klar: Ich arbeite im Süden der Florida, aber mein wirkliches Leben ist ja dort in Kolumbien.
BA: Ich kenne Bogotá, Medellín, Cartagena, Cali, Barranquilla und weitere Städte. Also, wenn ich auswählen müsste, sind unbestritten meine bevorzugten Orte Cartagena, die Ummauerte Stadt und Monserrate, der Hausberg von Bogotá, und beide wegen ihrer traumhaften Sonnenuntergänge.
BA: Kurz bevor ich mich in Kolumbien niederließ, war ich als Reporter für den Kanal 7 von Fox in Miami und auch für CBS tätig. Heute bin ich Leiter der Mittagsnachrichtensendung in englischer Sprache beim Fernsehkanal RCN und seines Internet-Portals in dieser Sprache.
BA: Weil sie eine Überraschung erleben werden. Bogotá, um nur ein Beispiel zu nennen, ist eine ebenso bedeutende Metropole wie Boston oder Sao Paulo. Aber mehr noch, wegen der Liebe, mit der die Kolumbianer alles anpacken. Sie brauchen zwanzig Minuten für die Zubereitung eines Hamburgers, der ist dafür aber auch mit viel Liebe gemacht. In den USA dauert die Bestellung für einen Hamburger ganze drei Minuten, aber das ist auch alles.
BA: Eigentlich wollte ich ja zwei Jahre bleiben, aber ich bin bereits dabei, meine dritte Verlängerung zu beantragen. Also glaube ich eher, dass ich für den Rest meines Lebens hier bleiben werde.
BA: Ich würde gern die Pazifik-Küste kennen lernen. Dort war ich noch nie. Ich habe gehört, sie ist wunderschön und ideal, um Wale zu beobachten und von überaus gastfreundlichen Menschen umgeben zu sein. Ich bin nur bis Cali und Tumaco gekommen, aber auch nur für eine kurze Zeit aus Anlass einer Sonderberichterstattung vor acht Jahren.
BA: Eines der Dinge, die ich immer gern vor meiner Rückkehr nach Miami getan habe, war auf den Monserrate zu steigen und den Sonnenuntergang zu genießen.
BA: Ja. Derzeit nimmt die Zahl der US-Amerikaner zu, die nach Kolumbien kommen, mit dem Ziel, sich zurückzuziehen oder sich eine Wohnung in Cartagena zu kaufen. Diejenigen, die Kolumbien kennen gelernt haben, fragen sich, warum sollte ich in meine alte Heimat zurückkehren? Für sie ist Kolumbien ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten und seine Einwohner sind dabei, andere Kulturen, andere Sprachen aufzunehmen. Dies ist das dynamischste Zentrum von Südamerika!
BA: Na klar kenne ich sie!
BA: Ich finde ihn brillant, weil er das zum Ausdruck bringt, was ein Ausländer, der zum ersten Mal nach Kolumbien reist, fühlt: Zunächst diese Unsicherheit, die man während des Fluges spürt, aber dann, sobald man sich dem Tanz der Cumbia in Baranquilla hingibt, den süßen Manjar blanco in Cali genießt oder die atemberaubenden Sonnenuntergänge zwischen den Bergen Kolumbiens erlebt... da wünscht man sich nur eins: Bleiben zu DÜRFEN.
BA: Ja. Als ich zum ersten Mal nach Bogotá kam und die Stadt kennen lernte, bemerkte ich, dass es eine moderne Stadt ist mit vielen netten Leuten und topaktuell hinsichtlich der Modetrends. "Ein wirklich angenehmer Ort", dachte ich. Damals befand sich die Stadt in einem krassen Umbruch in Richtung Metropole. Aber zu dem Zeitpunkt war ich ja sowieso schon verliebt in Kolumbien.
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